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ENTSCHÄDIGUNGSLEISTUNGEN BEI TIERSEUCHEN FESTGELEGT

Pressemitteilung vom 22.07.2003

Aus der Sitzung des Senats am 22. Juli 2003:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, die Verordnung über die Erhebung von Beiträgen zur Entschädigung bei Tierseuchen für das Jahr 2002 erlassen.

Die Entschädigungsleistungen für Tierverluste sind nach dem Tierseu-chengesetz der Bundesrepublik durch die Bundesländer zu regeln. Dabei tragen die Besitzer der Tierbestände durch ihre Beiträge und die Länder jeweils die Hälfte der Entschädigungsleistungen.

Nach der neuen Verordnung werden von den Besitzern von Rindern, Schweinen und Schafen – je nach Umfang des jewei-ligen Bestandes – für Rinder Beiträge zwischen 3,10 und 3,60 € je Tier, für Schweine 2,05 bis 2,60 € je Tier und für Schafe 1,00 bis 1,50 € je Tier erhoben.

Die Beiträge wurden nach dem im Mai 2001 vorhandenen Viehbestand berechnet:
Danach gab es in Berlin 482 Rinder, 119 Schweine und 325 Schafe.

Im vergangenen Jahr mussten für Rinder, Schweine und Schafe keine Entschädigungsleistungen gezahlt werden. Die Beiträge für diese Tierarten werden dennoch erhoben, um die erforderlichen Rücklagen zu bilden. Lediglich für Pferde, bei denen in den letzten Jahren keine entschädigungspflichtigen Seuchen aufgetreten sind, muss kein Beitrag entrichtet werden. – - -

Rückfragen:
Stellv. Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9026-2400 / 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de