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WOWEREIT KONDOLIERT DER WITWE VON HEINZ KNOBLOCH

Pressemitteilung vom 24.07.2003

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat Helga Knobloch, der Witwe des verstorbenen Berliner Feuilletonisten und Schriftstellers Heinz Knobloch, kondoliert. Knobloch war Träger des Moses-Mendelssohn-Preises sowie des Verdienstordens des Landes Berlin.

“Mit großer Betroffenheit haben viele Berliner Literaturfreunde, der Senat und ich persönlich die schmerzliche Nachricht aufgenommen, dass Ihr Gatte, der Berliner Feuilletonist und Autor, Heinz Knobloch, heute verstorben ist. Zu diesem schweren Verlust übermittle ich Ihnen und Ihrer ganzen Familie meine aufrichtige Anteilnahme.

Der Tod von Heinz Knobloch ist für uns unfassbar, hat er doch erst vor drei Wochen hier im Berliner Rathaus mit Esprit und Witz, also so, wie wir ihn kannten und liebten, aus seinem Werk gelesen. Wer hätte geahnt, dass dies sein letzter öffentlicher Auftritt sein sollte.

55 Jahre lang lebte und arbeitete Heinz Knobloch in und für Berlin. Seine Kolumnen in der Wochenpost und anderen Tageszeitungen der ehemaligen DDR trugen ihm große Sympathie ein, mit seinen Büchern stellte er sich als geistreicher Erzähler vor, als akribisch forschender Geist, der Persönlichkeiten, historische Ereignisse und anderes mehr dem Vergessen entriss. Untrennbar ist sein Werk mit Berlin verbunden, jener Stadt, der er als Schriftsteller mehr als ein Denkmal setzte.

Heinz Knobloch war aber nicht nur ein Mann der Feder, er war auch ein Mann der Tat. Er setzte sich für Verständigung und Toleranz ein und schlug mit seinen Büchern in den Jahren der Teilung eine Brücke von Ost nach West. Mit der Verleihung des Moses-Mendelssohn-Preises und des Berliner Landesordens wurde sein tatkräftiges Engagement hoch gewürdigt.

In der Stunde des Abschieds, sehr verehrte Frau Knobloch, dürfen Sie sicher sein, dass wir, dass seine Leser, fest an Ihrer Seite stehen, dass das Werk von Heinz Knobloch in Berlin immer lebendig bleiben wird.”
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