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ERFASSUNG VON KENNZAHLEN ALLER STUDIENPLÄTZE DER BERLINER HOCHSCHULEN

Pressemitteilung vom 05.08.2003

Aus der Sitzung des Senats am 5. August 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, einen Bericht zum Stand der Erfassung von Kennzahlen aller Studienplätze der Berliner Hochschulen an das Abgeordnetenhaus beschlossen.

Hintergrund dieses Berichtes ist die Ende Januar 2003 veröffentlichte Publikation der Hochschul-Informations-System (HIS) GmbH zum Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich (AKL) der norddeutschen und Berliner Universitäten 2000. Sie bezieht sich auf die zwölf Universitäten der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Berlin.

Die Kennzahlen sind ein Instrument zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Berliner Hochschulen. Durch den Vergleich der Kosten eines Studienplatzes, eines Studierenden bzw. Absolventen in Berlin können die Stärken und Schwächen der Hochschulen transparent gemacht werden. Daraus ergeben sich wichtige Hinweise für die anstehenden Strukturdiskussionen in den Hochschulen. Zudem wird durch den standortübergreifenden Vergleich der Studienplätze hinsichtlich ihrer Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Wettbewerb zwischen den Hochschulen angeregt.

Die Universitäten sehen durch die HIS-Untersuchung den Zusammenhang zwischen ihren in nahezu allen Fächergruppen überdurchschnittlichen Leistungen und dem vergleichsweise höheren Ausstattungsgrad bestätigt. Das gilt insbesondere für den Bereich der Forschung. Berlin ist nach einem Anfang Juli 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) veröffentlichen Ranking die leistungsstärkste deutsche Wissenschaftsstadt.

Die detaillierte Auswertung des Berichtes mit den Hochschulen beginnt nach der Sommerpause. Dabei wird es auch darum gehen, Sparpotenziale an den Hochschulen zu ermitteln, mit deren Hilfe die Hochschulen die vereinbarte Absenkung des Hochschulplafonds um 75 Millionen € bis 2009 realisieren können.

Vergleichbare Untersuchungen und Rechnungen für den Fachhochschul- und Kunsthochschulbereich wurden mit der HIS im Juli 2003 vertraglich vereinbart.

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Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 9026-3200 / 90228-208
E-Mail: pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de