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WOWEREIT ZUM 13. AUGUST

Pressemitteilung vom 12.08.2003

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, nimmt am Mittwoch, 13. August 2003, um 11 Uhr an der Kranzniederlegung an der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer/Ackerstraße (13355 Berlin) und um 12 Uhr an der Kranzniederlegung an der Peter-Fechter-Stele in der Zimmerstraße 26-27 (10969 Berlin) teil. Beide Termine sind Fototermine.

Wowereit erklärte aus Anlass des 42. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer: „Die schon früh nach dem Kriege absehbare deutsche Teilung wurde am 13. August 1961 auf eine brutale und unmenschliche Weise zementiert. Die Wiedervereinigung rückte damit in weite Ferne.” Im Zentrum des Gedenkens stünden an diesem Tag insbesondere all jene, „die an der Mauer ihr Leben verloren haben, die verletzt wurden und die an den Folgen bis heute tragen. Aber wir denken auch an die Familien, die während der Teilung unseres Landes Verwandte verloren haben.”

Wowereit: „Die Mauer ist am 9. November 1989 gefallen, unsere Stadt und unser Land sind wieder vereinigt. Die Vergangenheit ist gleichwohl nicht vergessen, und die Aufarbeitung nicht beendet. Dies sind wir den Opfern schuldig. Aber ohne Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist es auch nicht möglich, aus der Geschichte Lehren zu ziehen. Das ist es, worauf es bei Gedenktagen wie dem 13. August besonders ankommt.”

Der Regierende Bürgermeister sagte weiter: „Der Zufall der Jahrestage will es, dass wir 2003 den 50. Jahrestag des 17. Juni, den 40. Jahrestag der großen Kennedy-Rede und im September dann den 50. Todestag von Ernst Reuter begehen. All diese Jahrestage zeigen, was viele im Alltag schnell vergessen: Berlin hatte viele schwere Jahre zu überstehen, sie sind heute glücklich überwundene Vergangenheit.”

Die Erinnerung an den Bau der Mauer, an Persönlichkeiten wie den kämpferischen Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter und den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy mache, so Wowereit, klar, wie wertvoll Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat seien: „Darüber hinaus wird erkennbar, dass die Werte der Demokratie keine selbstverständlichen Gaben sind, sondern dass sie immer wieder von neuem erkämpft und bewahrt werden müssen.“

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