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BÜRGERMEISTERIN SCHUBERT BEGRÜSST EHEMALIGE BERLINERINNEN UND BERLINER IM ROTEN RATHAUS

Pressemitteilung vom 18.08.2003

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

In dieser Woche besucht eine weitere Gruppe ehemaliger Berlinerinnen und Berliner, die in der Zeit des Nationalsozialismus emigrieren mussten, auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit Berlin. Die 116 Gäste reisen aus Europa, den USA, Kanada, Südamerika, Südafrika, Israel und Australien an. Am Mittwoch, 20. August, 12.15 Uhr, wird die Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Justiz, Karin Schubert, die Gäste im Großen Saal des Berliner Rathauses begrüßen (Fototermin).

Bürgermeisterin Schubert: „Die ehemaligen Berlinerinnen und Berliner kommen in eine Stadt, mit der sie und ihre Familien schlimme Erinnerungen verbinden. Wir möchten ihnen Gelegenheit geben, auf Spurensuche zu gehen und sich die Stadt wieder neu anzueignen. Ihr Kommen ist ein Beweis für ihr Vertrauen in die deutsche Demokratie und in die Entwicklung Berlins. Und deswegen sage ich nicht nur herzlich willkommen, sondern auch sehr herzlich: Dankeschön!“

Unter den Besuchern wird auch Shen Tszyn, genannt Han Sen, der Autor des im Claasen-Verlag erschienenen Buches „Ein Chinese mit dem Kontrabass“, sein. 1925 in Berlin als Sohn chinesischer Eltern geboren und aufgewachsen, 1933 in die Schweiz emigriert, reiste er 1940 nach China aus. In seinem Buch beschreibt er die Stationen seines Lebens und die Zeit in China als Übersetzer bis hin zum Sekretär für Maos Stellvertreter Tschou-Enlai.
Mit gleichem Titel entstand ein Dokumentarfilm von Ullabritt Horn.
Shen Tszyn folgt gemeinsam mit seiner Frau, aus Charkow/Ukraine kommend, der Einladung des Senats.

Das Programm geht zurück auf einen Beschluss des Senats aus dem Jahr 1969 und erfreut sich regen Zuspruchs. Seit Beginn des Programms haben annähernd 33.000 Gäste daran teilgenommen.
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