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BERUFSVORBEREITENDE MASSNAHMEN STÄRKEN UND ENTWICKELN

Pressemitteilung vom 19.08.2003

Aus der Sitzung des Senats am 19. August 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Situation und konzeptionelle Weiterentwicklung im Bereich der verschiedenen berufsvorbereitenden Maßnahmen beschlossen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt im Rahmen des Programms „Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF)“ Fördermittel zur Verfügung.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport hat zur Umsetzung der Neustrukturierung der Berufsorientierung und -vorbereitung im Land Berlin einen entsprechenden Förderantrag eingereicht, der zum 1. Juni 2003 positiv mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2005 beschieden wurde.

In den Berliner Modellversuch zur „Neuordnung der Berufsorientierung und -vorbereitung an Berliner berufsbildenden Schulen – Orientierung an einer Neuen Förderstruktur in der beruflichen Qualifizierung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf“ sollen Erfahrungen aus dem Modellversuch Modulare-Duale-Qualifizierungs-maßnahme (MDQM), der regionalen Entwicklung von Jugendberatungshäusern und einzelnen Projekten zur Mischfinanzierung der beruflichen Qualifizierung benachteiligter Jugendlicher einfließen.

Der Modellversuch hat das Ziel, ein tragfähiges Konzept für die berufsvorbereitenden Angebote der Schulen in Berlin zu entwickeln. Darüber hinaus steht Berlin mit den anderen sich am BQF-Förderprogramm beteiligenden Bundesländern über eine Länderbegleitgruppe beim BMBF im Austausch. Entwickelt wird eine transparente und kohärente Struktur für die Ausbildungsorientierung und -vorbereitung, die exemplarisch an drei Berliner Berufsschulen unter Einbeziehung der berufsvorbereitenden Angebote des Arbeitsamtes (SGB III) und der Jugendhilfe (SGB VIII) erprobt werden. Diese im Rahmen des Modellversuchs entwickelte Struktur wird im Anschluss daran auf alle Oberstufenzentren in Berlin übertragen. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Telefon: 9026-3200 / 9026-5846
E-Mail: Briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de