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SCHUBERT EMPFÄNGT EHEMALIGE KZ-HÄFTLINGE

Pressemitteilung vom 22.08.2003

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen katholischen Frauenverbänden besuchen vom 17. bis zum 30. August 2003 16 ehemalige KZ- und Ghetto-Häftlinge Berlin. Am Montag, den 25. August 2003, um 11 Uhr werden die russischen Gäste von Berlins Bürgermeisterin Karin Schubert im Berliner Rathaus empfangen (Fototermin).

Die Besucher kommen aus St. Petersburg und Karelien und waren, zumeist als Kinder und Jugendliche, in Lagern wie dem speziellen Kinderlager in Lodz/Litzmannstadt oder in einem Umerziehungslager im Baltikum inhaftiert.

Der Besuch in Berlin und die Begegnung mit der Bevölkerung sollen den ehemaligen Häftlingen die Möglichkeit geben, ein Bild des gegenwärtigen Deutschlands zu gewinnen. Als Zeitzeugen tragen sie dazu bei, Erinnerung von Generation zu Generation weiterzugeben, damit die Zukunft neu zu gestalten und zu verhindern, dass die Vergangenheit über die Zukunft siegt.

Das Maximilian-Kolbe-Werk unterstützt seit 30 Jahren ehemalige KZ- und Ghetto-Häftlinge aus Mittel- und Osteuropa mit dem Ziel, zur Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern beizutragen.

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