Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

BERLIN BAUT ZUSAMMENARBEIT MIT LITAUEN, LETTLAND UND ESTLAND AUS

Pressemitteilung vom 02.09.2003

Aus der Sitzung des Senats am 2. September 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über den Ausbau der Zusammenarbeit mit Litauen, Lettland und Estland beschlossen.

Vor dem Hintergrund der Ausdehnung der Europäischen Union nach Mittel- und Osteuropa liegt die langfristige Entwicklung des Ostseeraums zu einem infrastrukturell und wirtschaftlich gut entwickelten Kooperationsraum im besonderen Berliner Interesse. Die Zusammenarbeit mit Polen und den baltischen Staaten ist dabei von hervorgehobener Bedeutung.

Die Kontakte Berlins zum Baltikum werden auf verschiedenen Ebenen gepflegt und ausgebaut. So reisen der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, in dieser Woche zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen in Begleitung einer Berliner Unternehmerdelegation in die baltischen Hauptstädte.

Die Volkswagen-Stiftung finanziert im Rahmen ihres Programms „Gemeinsame Wege nach Europa“ – auf gemeinsame Initiative und nach dem Konzept des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin und des Instituts für Internationale Politik und Regionalstudien der Freien Universität Berlin – die Errichtung eines Deutsch-Lettischen sozialwissenschaftlichen Zentrums in Riga. Die Berliner Hochschulen haben vielfältige Wissenschaftskontakte mit der Region aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit den baltischen Staaten wird vor allem durch das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin getragen. Hier ist eine interuniversitäre Arbeitsgruppe Baltische Staaten (BIAB) angesiedelt. Am Ostseekolleg des Nordeuropa-Instituts kann seit Jahresbeginn 2003 ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderter einjähriger postgradualer Masterstudiengang „Baltic Sea Region Studies“ belegt werden.

Zwischen dem Landeskriminalamt der Berliner Polizei und dem Innenministerium von Lettland wird 2003/2004 ein PHARE-Twinning-Projekt zur Einrichtung und Optimierung der Analyse von Kriminalitätsdaten durchgeführt. Das Landeskriminalamt hatte sich erfolgreich um das Twinning-Projekt „Aufbau eines Systems für operative und strategische Analyse in der Kriminalitätsbekämpfung für die Staatspolizei Lettland“ beworben. – - -

Rückfragen:
Sprecher des Senats
Telefon: 9026-3200
E-Mail: Presse-Information @Skzl.Verwalt-Berlin.de