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EINHEITLICHE DATENERFASSUNG UND –AUSWERTUNG FÜR SOZIALE TRANSFERLEISTUNGEN

Pressemitteilung vom 02.09.2003

Aus der Sitzung des Senats am 2. September 2003:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, Verwaltungsvorschriften über die einheitliche Anwendung des IT-Verfahrens PROSOZ/S zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme vorgelegt. Erstmals sollen damit Vorschriften für die einheitliche Erfassung von Sozialleistungen erlassen werden, die eine wichtige Voraussetzung z. B. für die Aussagekraft von statistischen Auswertungen sind.

Seit Ende März ist die Windowsvariante des IT-Programmsystems PROSOZ/S in allen Bezirksämtern von Berlin eingeführt und betriebsbereit. Damit sind die technischen Voraussetzungen für eine nahezu vollständige IT-gestützte Bearbeitung der wichtigsten Transferleistungen im Sozialwesen geschaffen. Die einheitliche Datenerfassung stellt Transparenz her und macht es möglich, in den Sozialämtern gewährte Leistungen miteinander zu vergleichen.

Mit der IT-Verfahrensvorschrift zur Sozialhilfesoftware PROSOZ komplettiert die Senatssozialverwaltung ihre erfolgreich erprobte Strategie, steuerungsrelevante Informationen auch aus Bereichen wie den Hilfen in besonderen Lebenslagen nach dem Bundessozialhilfegesetz und Leistungen nach dem Grundsicherungsgesetz aus dem eingesetzten IT-Fachverfahren zu gewinnen. Das einheitliche Verfahren sichert damit für weitere Sektoren von sozialen Transferleistungen die zentrale Erfassung, Zusammenführung und Auswertung der Daten. – - –

Rückfragen:
Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9026-3200 / 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de