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PROGRAMM ZUR FÖRDERUNG DER CHANCENGLEICHHEIT FÜR FRAUEN IN FORSCHUNG UND LEHRE WIRD FORTGEFÜHRT

Pressemitteilung vom 16.12.2003

Aus der Sitzung des Senats am 16. Dezember 2003:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, und des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, die Fortsetzung des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre für weitere drei Jahre, also für den Zeitraum 2004 bis 2006, beschlossen.

Das Berliner Programm ist seit drei Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der Förderung der Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in Berlin, denn Frauen sind in Forschung und Lehre weiterhin auf allen Qualifikationsebenen unterrepräsentiert.

Mit seinen beiden Förderschwerpunkten, den Hochschulmaßnahmen und dem Stipendienprogramm, soll das Berliner Programm die Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre fördern. Die Maßnahmen an den Hochschulen und das Stipendienprogramm sind neben der Qualifizierung der einzelnen Wissenschaftlerin oder Künstlerin insbesondere gerichtet auf strukturelle Veränderungen durch

 die Qualifizierung von Frauen für eine Professur,
 die Steigerung des Anteils von Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen und
 die weitere Verankerung von Frauen- und Geschlechterforschung.

Das Volumen des Programms beträgt ca. 3 Mio. € jährlich, wobei die Finanzierung durch Bundesmittel (ca. 1,5 Mio. €) sowie Landesmittel (ca. 1 Mio. €) erfolgt und die Hochschulen sich zu einem Viertel an der Finanzierung der Hochschulmaßnahmen beteiligen. Die Vergabe der Fördermittel des Berliner Programms erfolgt durch die Auswahlkommission Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre im Auftrag der für Frauen und Hochschulen zuständigen Senatsverwaltungen. Die Geschäftsführung und Umsetzung des Berliner Programms erfolgen durch ein Service-Zentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin (www2.hu-berlin.de/ffz).

Derzeit werden im Bereich der Hochschulmaßnahmen 118 Frauen über C2/C3- und BAT-Stellen, Gastprofessuren und Gastdozenturen sowie mit Projektmitteln finanziell unterstützt. Im Stipendienteil, der zweiten Säule des Programms, wurden bisher 144 Wissenschaftlerinnen gefördert.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de