Coronavirus in Berlin

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VERBESSERUNGEN FÜR GEHÖRLOSE MENSCHEN IN BERLIN

Pressemitteilung vom 25.09.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Berlin bekommt vier neue Dolmetscherinnen für Gebärdensprache. Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner begrüßt dies sehr, denn in Berlin gibt es noch immer viel zu wenig von ihnen. Am Sonnabend, dem Tag der gehörlosen Menschen, stellt der Gehörlosenverband Berlin e.V. diese vier neuen Gebärdensprachdolmetscherinnen vor. Sie haben nach Absolvierung eines Weiterbildungslehrgangs im Berliner Projekt SIGNaLE ihre Zertifikatsprüfung bestanden, die auf die staatliche Prüfung vorbereitet.

SIGNaLE ist ein Projekt des Gehörlosenverbandes, das aus Mittel des Europäischen Sozialfonds, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz und der Bundesanstalt für Arbeit gefördert wird. Es führt u. a. praxisorientierte Weiterbildungslehrgänge zur Qualifizierung von Gebärdensprachdolmetschern durch.

Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner: „Es herrscht immer noch ein Mangel an Dolmetschern für gehörlose Menschen in unserer Stadt. Die Situation wird sich weiter entspannen, wenn in diesem Wintersemester der nach dem Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz vorgesehene Studiengang zur Ausbildung von Gebärdensprachdolmetschern beginnt. Ich freue mich, dass mit den neuen Dolmetscherinnen die Kommunikation mit Gehörlosen und damit ihr Recht auf gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben weiter verbessert wird.“

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de