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MÄDCHEN-ZUKUNFTSTAG FINDET ZUM DRITTEN MAL STATT: GIRLS' DAY - MÄDCHEN IN MÄNNERBERUFE!

Pressemitteilung vom 14.03.2003

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Am 8. Mai 2003 wird bundesweit zum dritten Mal der Girls’ Day durchgeführt. An diesem Mädchen-Zukunftstag sollen Schülerinnen im Alter von 10 bis 15 Jahren Einblicke insbesondere in technische und techniknahe Berufsfelder gewinnen.

Der Girls’ Day verfolgt das Ziel, eine Trendwende in der Berufsorientierung von Mädchen zu erreichen und damit zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Arbeitswelt beizutragen. Die Schülerinnen haben an diesem Tag die Möglichkeit, an Hand von praktischen Erfahrungen und persönlichen Gesprächen zu erleben, wie interessant und spannend zum Beispiel die Arbeit einer Elektrotechnikerin, einer Informatikkauffrau oder einer Biophysikerin sein kann.

In Berlin rufen Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen und Klaus Böger, Senator für Bildung, Jugend und Sport gemeinsam zum Girls’ Day auf. Dr. Thomas Flierl, Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, appelliert an alle Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, sich am Mädchen-Zukunftstag für Schülerinnen zu öffnen.

Bürgermeister und Senator Harald Wolf: „Immer noch entscheiden sich Mädchen bei ihrer Berufs- und Studienwahl mehrheitlich für sogenannte typische Frauenberufe, und immer noch sind Frauen in Führungspositionen zu schwach vertreten. Am Girls’ Day will ich Mädchen ermutigen, bisherige Männerdomänen zu erobern. An die Unternehmen appelliere ich, den weiblichen Nachwuchs zu fördern. Die Politik schließe ich dabei ein. Deshalb werde ich am 8. Mai auch einige Schülerinnen in mein eigenes Amtszimmer einladen.“

Bildungssenator Klaus Böger: „Dieser Tag gehört den Mädchen. Wir ermuntern die Schülerinnen, am Girls’ Day teilzunehmen und viele spannende Berufe mit Zukunft kennen zu lernen. Die Schulen sind von uns über die vielfältigen Möglichkeiten informiert worden, um diesen Tag sinnvoll zu gestalten.“

Im vergangenen Jahr gab es in Berlin 37 Veranstaltungen zum Girls’ Day, an denen 2.843 Schülerinnen teilnahmen. In diesem Jahr soll die Zahl der Beteiligten deutlich gesteigert werden:

- Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Universitäten ruft der Senat dazu auf, Mädchen und junge Frauen am Girls’ Day zu einem Besuch ihrer Forschungs- und Produktionsstätten einzuladen und ihr Interesse insbesondere für technische und techniknahe Berufe zu wecken.
- Mädchen werden ermuntert, dieser Einladung zu folgen und den Tag für eine Berufsorientierung in technischen, naturwissenschaftlichen und zukunftsorientierten Berufen und Studiengängen zu nutzen.
- Schulen können den Girls’ Day am 8. Mai als außergewöhnlichen Schultag für beide Geschlechter gestalten. Im Unterricht und auf außerschulischen Veranstaltungen können sie an einem solchen Zukunftstag auch den Jungen die Gelegenheit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit persönlichen Lebens- und Berufszielen bieten.

Neben dem Berliner Senat gibt es ein breites Bündnis, das bundesweit zur Beteiligung am Girls’ Day aufruft. Gemeinsam mit den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützen auch der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesanstalt für Arbeit, die Initiative D21, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Bundesverband der Deutschen Industrie und der Zentralverband des Deutschen Handwerks den Aktionstag.

Ansprechpartner und weitere Informationen:

- Die Koordination der bundesweiten Kampagne erfolgt durch das
Kompetenzzentrum „Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie“ in Bielefeld. Hier sind Informationen und Materialien erhältlich, die Schulen, Schülerinnen und Unternehmen bei der Planung und Durchführung einer Veranstaltung helfen.
Die Internetadresse lautet: www.girls-day.de

- In den Berliner Bezirken stehen die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

- Anfragen an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen werden unter E-Mail : girls-day@senarbsozfrau.verwalt-berlin.de beantwortet.

- Die Vermittlung zwischen den Berufsberatungen der Berliner Arbeitsämter und den Schulen hat der Bildungsträger LIFE e.V. übernommen. Kontakt: Evelyn Zehe, Tel.: 30 87 98 12; Anja Wolff: Tel.: 30 87 98 33; E-Mail: girlsday@life-online.de

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: christoph.lang@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de