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FÜR EIN FRIEDLICHES ZUSAMMENLEBEN IN BERLIN - BERLINER ERKLÄRUNG

Pressemitteilung vom 20.03.2003

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf und der stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin Brandenburg, Bernd Rissmann haben heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften und gesellschaftlichen Gruppen eine Berliner Erklärung „Für ein friedliches Zusammenleben in Berlin” vorgestellt.

Aus Anlass des Antirassismustages der Vereinten Nationen am 21. März 2003 erklären die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

„Berlin zeichnet sich aus, durch kulturelle Vielfalt, die Begegnung und den Austausch unterschiedlichster Kulturen.

Dazu haben viele Menschen verschiedener Herkunft beigetragen. die in Frieden zusammenleben wollen.

Jede Form der Diskriminierung verstößt gegen das Prinzip der Menschenwürde.

Diskriminierung ist unvereinbar mit den kulturellen, rechtlichen und politischen Traditionen, denen wir uns verpflichtet fühlen.

Deshalb haben Rassismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Stadt.

Wir verpflichten uns:

- für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen einzutreten,
- jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzutreten und
- geeignete Schritte für ein friedliches Zusammenleben zu tun.“

Die Berliner Erklärung soll auf Plakaten in ganz Berlin veröffentlicht werden.

Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner:

Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin)
Harald Wolf (Bürgermeister von Berlin, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen)
Klaus Böger (Senator für Bildung, Jugend und Sport)
Barbara John (Integrations- und Migrationsbeauftragte des Berliner Senats)
Dieter Scholz (DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg, Vorsitzender)
Werner Gegenbauer (Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Präsident)
Dr. Alexander Brenner (Jüdische Gemeinde zu Berlin, Vorsitzender)
Martin-Michael Passauer (Generalsuperintendent Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg)
Cornelia Bührle rscj (Erzbischöflich Beauftragte für Migrationsfragen, Berlin)
Hüseyin Midik (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, DITIB)
Eren Ünsal (Türkischer Bund in Berlin und Brandenburg, Sprecherin)
Dr. Nazar Mahmood (Arabisches Kulturinstitut AKI, Geschäftsführer)
Manfred Isemeyer (Humanistischer Verband Deutschland, Geschäftsführer)
Ulrich Thöne (GEW Berlin, Vorsitzender)

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de