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WIRTSCHAFT: STELLUNGNAHME DES SENATORS ZU ANGEBLICH UNBESETZBAREN LEHRSTELLEN

Pressemitteilung vom 26.03.2003

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Ausbildungsbetriebe bitte melden!

Zu Meldungen, nach denen Berliner IHK-Betriebe im vergangenen Jahr 1000 Lehrstellen wegen mangelnder Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber nicht besetzen konnten, erklärt der Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf:

„Auch in diesem Jahr müssen wir leider damit rechnen, dass Berliner Unternehmen deutlich weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können als von Schulabgängerinnen und Schulabgängern voraussichtlich gesucht werden. Der Senat wird wie in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um diese Lücke mit staatlich finanzierten, überbetrieblichen Ausbildungsplätzen zu schließen. Am 7. April werden sich auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters alle Beteiligten aus Wirtschaft, Landesarbeitsamt und Senat mit der aktuellen Situation auf dem Ausbildungsmarkt befassen.

Eines ist jetzt schon klar: In der aktuellen Situation ist jeder betriebliche Ausbildungsplatz willkommen und wird dringend gebraucht. Ich appelliere daher an die IHK und die betroffenen Unternehmen, freie Ausbildungsplätze den Arbeitsämtern oder auch meiner Verwaltung zu melden. Ich bin sicher, dass diese Plätze im gemeinsamen Bemühen besetzt werden können – zur beiderseitigen Zufriedenheit von nachwuchssuchenden Unternehmen und ausbildungssuchenden Jugendlichen sowie zum Nutzen der ganzen Stadt.“

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de