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TROTZ ALLGEMEINER FLAUTE: BERLINER MEDIEN- UND KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT WEITER IM AUFWIND

Pressemitteilung vom 16.07.2003

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf stellte anlässlich einer Veranstaltung zum 10-jährigen Bestehen der Gesellschaft zur Förderung der mittelständischen Software-Industrie in Berlin und Brandenburg (SIBB) neue Zahlen zum Medien- und Kommunikationsstandort Berlin vor. Wolf: “Die Zahlen zeigen deutlich, der IT-Standort Berlin ist erheblich besser als sein Ruf. Die Berliner Medien- und Kommunikationswirtschaft wächst und stabilisiert sich weiter. Dazu beigetragen haben solche starken Netzwerke wie der SIBB oder die von der Wirtschaftsverwaltung aus koordinierte Landesinitiative ‚Projekt Zukunft – Berlin in der Informationsgesellschaft’. Die Informationskampagne der IT- Region Berlin-Brandenburg ‚We make IT’ trifft die Lage mit dem richtigen Slogan.“

In Berlin erwirtschafteten im Jahre 2001 rund 10.400 Unternehmen der Medien- und Kommunikationsbranche mit 135.000 (festen und freien) Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von rund 12 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist die Branche damit erneut gewachsen: die Zahl der Unternehmen um 4,4%, die Zahl der Beschäftigten um 7,3% und der Umsatz um 6,1%. Während in vergleichbaren Städten wie Hamburg, München oder Köln die Zahl der Betriebe gesunken ist, konnte sich Berlin in allen drei Kenngrößen verbessern.

Software- und Telekommunikationsdienstleister sind, bezogen auf die Zahl der Unternehmen, mit 27% die stärkste Branche innerhalb der gesamten Medien- und Kommunikationswirtschaft in Berlin. Dazu zählen insgesamt rund 3.000 Unternehmen mit mehr als 32.000 (festangestellten) Beschäftigten. Die Betriebe erwirtschafteten einen Umsatz in Höhe von fast
4 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich damit die Zahl der Betriebe um 9%, die Zahl der Erwerbstätigen und der Umsatz um 18% erhöht. Berlin liegt gemeinsam mit Köln nach München nun an zweiter Stelle im Ranking der IT-Standorte.

Seit 1997 ist die Zahl der Software-Dienstleistungsbetriebe um 83% gestiegen, die Zahl der Beschäftigten um 135% und der Umsatz um 117%. Die Branche, die in Berlin aus historischen Gründen vorwiegend aus kleinen Unternehmen besteht, konnte sich damit stabilisieren. Das Wachstum ist deutlich schneller als in allen anderen vergleichbaren Städten. Selbst im Jahre 2001, dem Beginn der Krise in der Medien- und IT-Branche konnte Berlin dazugewinnen. Bezogen auf das Umsatzwachstum je Beschäftigtem liegt die Berliner Software-Dienstleistungsbranche mit 12,5% zusammen mit München an der Spitze der deutschen Städte (Hamburg: Minuswachstum von 18,2%, Köln: Minuswachstum von 37%, Bundesgebiet: Minuswachstum von 5,4%).

Ähnlich positiv stellt sich die Situation bei den Berliner Telekommunikations-Dienstleistern dar. Im Jahr 2001 gab es in Berlin 98 Unternehmen mit insgesamt 13.462 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 2,2 Mrd. €. Dabei ist die Zahl der Betriebe und der Erwerbstätigen im Verhältnis zum Vorjahr fast gleich geblieben (1% bzw. 1,5%), der Umsatz hat sich jedoch um 19% erhöht. Jedes Unternehmen hatte durchschnittlich 137 Erwerbstätige und einen Umsatz von 23 Mio. €.

Ansprechpartner:

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Landesinitiative „Projekt Zukunft“
Eva Emenlauer-Blömers
Martin-Luther-Str. 105
D-10820 Berlin
Tel.: 030 / 9013-7404, Fax: 030 / 9013-7478
projektzukunft@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de
www.projektzukunft.berlin.de

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: christoph.lang@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de