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WIRTSCHAFTSBERICHT III/2003 ERSCHIENEN

Pressemitteilung vom 29.08.2003

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Die Wirtschaftsschwäche in Berlin hat sich in der ersten Jahreshälfte fortgesetzt. Neben der immer noch deutlich rückläufigen Bauwirtschaft belastet die Industrie vor allem die vorangegangene Euro-Aufwertung zusätzlich. Auch die Aktivitäten im Dienstleistungssektor dürften sich angesichts der konjunkturellen Schwäche im bisherigen Jahresverlauf verhalten entwickelt haben. Das geht aus dem aktuellen Bericht zur wirtschaftlichen Lage Berlin hervor, der jetzt vorliegt.

Gleichwohl sind erste Anzeichen dafür zu erkennen, dass die Wirtschaft in Berlin die Talsohle erreicht haben könnte. In der Industrie gibt es Hinweise für eine einsetzende konjunkturelle Stabilisierung. Im Einzelhandel deutet sich eine Normalisierung des bislang sehr zurückhaltenden privaten Konsums an. Die Arbeitslosigkeit in der Stadt nahm zu Beginn der zweiten Hälfte dieses Jahres in geringerem Umfang zu als sonst um diese Zeit. Gleichzeitig verkürzte sich der Vorjahresabstand.

In den kommenden Monaten kann bundesweit mit einer schrittweisen Belebung der Konjunktur gerechnet werden, die auch auf die Berliner Wirtschaft ausstrahlen wird. Die Erholung der Weltkonjunktur, die sich abzuzeichnen beginnt, die niedrigen Zinsen sowie die stabile Preisentwicklung begünstigen das Wirtschaftsgeschehen.

Die Lage in der Industrie hat sich zur Jahresmitte hin aufgehellt. Die aktuellen Konjunkturdaten deuten auf eine Besserung der Auftragslage hin. Erstmals seit längerem zeichneten sich beim Inlandsgeschäft Stabilisierungstendenzen ab. Die Auftragseingänge ausländischer Kunden zeigten ebenfalls nach oben. Insgesamt entwickelte sich der Umfang der neu hereingenommenen Aufträge im zweiten Quartal 2003 günstiger als saisonüblich. Gleichzeitig gingen mehr Industriebestellungen ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die private Konsumnachfrage tendierte offenbar erneut etwas fester. Das Gastgewerbe dagegen musste nahezu unverändert ausgeprägte Umsatzeinschränkungen hinnehmen.

Der Wirtschaftsbericht III/2003 kann in der Pressestelle der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Martin-Luther-Straße 105, 10820 Berlin angefordert (0,77 Cent Rückporto oder Abholung) und im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden:

http://www.berlin.de/senwiarbfrau/wirtschaft/berichte/quart3-03/3-03.pdf

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle @senwiarbfrau.verwalt-berlin.de