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CHARITÉ-AUFSICHTSGREMIUM STIMMT ÄNDERUNG DER HOCHSCHULVERTRÄGE ZU

Pressemitteilung vom 22.09.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Auf seiner heutigen Sitzung hat die, vor der Konstituierung des Aufsichtsrates der Charité am 1. Oktober 2003 letztmalig tagende, Gemeinsame Finanz- und Wirtschaftskommission den Änderungen der geltenden Hochschulverträge 2003 bis 2005 zugestimmt.

Nach kontroverser Diskussion machte damit die Charité den Weg frei, die geltenden Hochschulverträge im Einvernehmen aller Vertragspartner zu ändern. Demnach wird die Charité 2003 bis 2005 wie die anderen bisherigen Vertragshochschulen auch anteilig zusätzliche Konsolidierungsbeiträge leisten. Für den Zeitraum 2006 bis 2010 wird der Zuschuss von 231,4 Mio. € im Jahre 2005 auf 179 Mio. € im Jahre 2010 abgesenkt. Dies entspricht den mit der Zusammenlegung von Charité und UKBF angestrebten Konsolidierungsbeitrag von 98 Mio. €. Im Unterschied zu den anderen Hochschulen, deren Gesamtplafonds bis 2009 feststehen, verfügt die Charité damit über eine Planungssicherheit bis zum Jahre 2010.

In der Debatte wurde von Seiten der Charité auf die bislang vom Entwurf des Senats zum Doppelhaushalt nicht berücksichtigten Investitionsbedarfe sowie auf die langfristig nicht absehbare Tarifentwicklung hingewiesen. Die Charité behalte sich vor, diese Fragen erneut beim Abschluss der Hochschulverträge 2006 bis 2009 anzusprechen.

Der Senat wird seinerseits am kommenden Dienstag die paraphierten Änderungs- und Ergänzungsverträge zu den Hochschulverträgen sowie die Gesamtplafondfestsetzung bis 2009 bzw. 2010 (Charité) beraten und beschließen. Die anderen Hochschulgremien haben die paraphierten Verträge ebenfalls noch zu bestätigen.

Rückfragen:
Dr. Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: torsten.woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de