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START ZUM KUNSTWETTBEWERB FÜR EIN DENKZEICHEN ROSA LUXEMBURG

Pressemitteilung vom 30.04.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Kultursenator Dr. Thomas Flierl wird 21 Künstlerinnen und Künstler einladen, einen gestalterischen Vorschlag für das Denkzeichen Rosa Luxemburg zu erarbeiten.

Die Entscheidung für diesen eingeladenen, zweistufigen Kunstwettbewerb geht zurück auf die Koalitionsvereinbarung zwischen der SPD und PDS vom Januar 2001. In ihr wurde festgehalten, dass die Koalition das geplante Denkzeichen Rosa Luxemburg als Ergebnis eines Kunstwettbewerbs auf dem gleichnamigen Platz in Berlin Mitte realisieren will.

Flierl: „Mit den Einladungen an ausgesuchte Künstlerinnen und Künstler wird die Suche nach einem Denkzeichen Rosa Luxemburg endlich konkret. Die Realisierung dieses Denkzeichens sollte mehr sein, als die Benennung des Platzes zu steigern. Es sollte vielmehr dazu anregen, anhand der Person Rosa Luxemburg das widerspruchsvolle Verhältnis von Revolution und Demokratie, von Politik, Geschichte und Kultur im kurzen 20. Jahrhundert der Extreme zu erkunden und vielleicht so Fragen an das nächste Jahrhundert zu formulieren.“

Insgesamt 125 Künstlerinnen und Künstler wurden vorab aufgefordert, sich zu bewerben, 52 sind dieser Aufforderung gefolgt. Die einzuladenden Künstlerinnen und Künstler wurden nun von Mitgliedern des Beratungsausschusses Kunst (BAK) ausgewählt. Der Beratungsausschuss Kunst ist das Fachgremium, das die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Fragen zu Kunst im Stadtraum und am Bau berät.

Im Juni soll ein Einführungskolloquium stattfinden. Voraussichtlich im Herbst wird das Preisgericht die Künstler und Künstlerinnen für die zweite Phase des Wettbewerbs empfehlen. Das endgültige Ergebnis könnte im Sommer 2004 vorliegen.

Als Auftakt für den Kunstwettbewerb findet vom 9.-11. Mai die Veranstaltungsreihe „Rosa Luxemburg. Ein Platz. Ein Zeichen“ statt. Filme, Texte und Gespräche werden an einem Wochenende eine kulturelle Annäherung an Rosa Luxemburg, an die Widersprüche ihrer Zeit und die fast hundertjährige Rezeptionsgeschichte dieser Persönlichkeit ermöglichen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kosten keinen Eintritt. Das Programm kann auf Anfrage als pdf-Datei von der Pressestelle zugesandt werden.

Rückfragen:
Annette Walz
Telefon: 90 228 208
E-Mail: annette.walz@senwfk.verwalt-berlin.de