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WISSENSCHAFTSSTAATSSEKRETÄR PEER PASTERNACK TRITT ZURÜCK

Pressemitteilung vom 04.07.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Dr. Peer Pasternack, hat den Regierenden Bürgermeister und den Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur um seine Entlassung aus dem Amt spätestens zum Beginn des Wintersemesters gebeten.

Pasternack: „Die Entscheidung des Senats von Berlin zur kurz- und mittelfristigen Hochschulfinanzierung, die am 1. Juli 2003 im Rahmen der Haushaltsbeschlüsse getroffen wurden, müssen selbstverständlich als Erfolg der Vernunft gewertet werden. Es konnten die ursprünglich diskutierten Szenarien – 300 Millionen Euro Zuschussabsenkung bei den Hochschulen, Reduzierung der Studienplätze auf 60.000, radikaler Abbau der Sozial- und Geisteswissenschaften usw. – vermieden werden. Der Stadt bleiben damit wesentliche ihrer Potentiale, die sie für den Gewinn einer Zukunft benötigt, erhalten. Gleichwohl sind die Bedingungen für gestaltende Politik derart verengt worden, dass ich für mich keine Möglichkeit sehe, über die Aufstellung des Doppelhaushaltes 2004/2005 hinaus im Senat von Berlin mitzuwirken.“

Der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, bedauert die Entscheidung Peer Pasternacks. „ Dr. Pasternack war maßgeblich an den Erfolgen der Wissenschaftspolitik dieses Senates beteiligt. Die Tatsache, dass Berlins außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auch in dieser Haushaltssituation vertragstreu finanziert werden, den Universitäten jetzt ein akzeptables Angebot für die Verlängerung der Hochschulverträge bis 2009 vorliegt, aber auch die Stärkung des politischen Mandats für Studierende, ein höherer Frauenanteil bei Berufungen und die zügige Einführung der Juniorprofessuren in Berlin sind Verdienste seiner Amtszeit. Gleichwohl respektiere ich die Entscheidung Peer Pasternacks, in die Wissenschaft zurückzukehren.“

Dr. Pasternack wird an das Institut für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg zurückkehren, an dem er bereits von 1996-2002 tätig gewesen war.

Rückfragen:
Dr. Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: torsten.woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de