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OPERNFINANZIERUNG BESCHLOSSEN

Pressemitteilung vom 08.07.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Mit Dank und Anerkennung gegenüber der Staatsministerin für Kultur und Medien, Christina Weiss, und Kultursenator Thomas Flierl hat der Senat heute die Bundeshilfen für die Berliner Opern in den Beschluss zum Doppelhaushalt und in die mittelfristige Finanzplanung bis 2009 aufgenommen.

Die vom Bund zusätzlich übernommene finanzielle Verantwortung in Berlin beläuft sich auf 25 Millionen Euro. Die dauerhafte Entlastung für den Berliner Haushalt beträgt 16,4 Millionen Euro.
Gemäß Senatsbeschluss vom 1. Juli werden diese Haushaltsentlastungen durch den Bund genutzt, um die bis 2009 zu erbringende Einsparvorgaben bei den Berliner Opern von 33,2 Millionen Euro um 16, 4 Millionen Euro zu reduzieren.
Damit ist der Senat in der Lage, das von Senator Flierl am 4. Februar 2003 vorgelegte und vom Senat bestätigte Strukturkonzept zur Errichtung einer Stiftung „Oper in Berlin“ umzusetzen. Durch die Entscheidung des Bundes stehen in den Haushaltsjahren 2004 und 2005 die dafür notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Der Bund übernimmt die einmaligen Gründungskosten für die Stiftung in der Höhe von 3 Millionen Euro. Der Senat wird seine Finanzmittel vor allem dazu verwenden, die mit einem sozial verträglichen Personalabbau verbundenen Strukturreformen in den Berliner Opern zu finanzieren.

Ziel dieser Strukturreformen sind moderne Opernbetriebe, die gemäß der mittelfristigen Finanzplanung im Jahre 2009 mit 96, 8 Millionen Euro subventioniert werden. Für die Opern bedeutet dies eine mittelfristige Einsparung von 16,8 Millionen Euro bis 2009.

Senator Flierl: „Das ist ein ehrgeiziges, aber Dank der Hilfe des Bundes realisierbares Ziel. Am Ende des Modernisierungsprozesses wird Berlin drei künstlerisch profilierte Opernhäuser haben.“

Rückfragen:
Dr. Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: torsten.woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de