Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

VERLEIHUNG DES GEORG-SCHLESINGER-PREISES 2003

Pressemitteilung vom 15.07.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Am kommenden Donnerstag, dem 17. Juli 2003, verleiht der Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Peer Pasternack den Georg-Schlesinger-Preis an Professor em. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Hans Kurt Tönshoff, Universität Hannover, und an Professor em. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Weck, RWTH Aachen.

Mit der Auszeichnung ehrt das Land Berlin alle drei Jahre Wissenschaftler für Leistungen auf dem Gebiet der Produktionstechnik, die in der Tradition Georg Schlesingers stehen. Das beherrschende Thema des Ingenieurwissenschaftlers Georg Schlesingers (1874-1949) war die wissenschaftliche Durchdringung und Gestaltung des industriellen Fabrikbetriebs. Durch systematische Untersuchung der Wechselwirkung von Fertigungstechnik, Organisation und menschlicher Arbeit wurde er zum Begründer einer neuen ingenieurwissenschaftlichen Disziplin, der Betriebswissenschaft, aus der die moderne Produktionswissenschaft hervorging.

Die Preise in Höhe von je 3800 Euro werden von der TSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin gestiftet, die sich für die Förderung innovativer Technologien und deren Anwendung engagiert. Beide diesjährigen Preisträger gehören zu den international renommiertesten und erfolgreichsten akademischen Lehrern und Forschern auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Sie haben in ihren Fachgebieten durch außergewöhnliche Leistungen richtungsweisende Impulse gesetzt.

Professor Hans Kurt Tönshoff erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten auf dem Gebiet der spanenden und abtragenden Fertigungstechnik und der Charakterisierung von Oberflächen- und Randzoneneigenschaften. Durch seine Tätigkeit in nationalen und internationalen Gremien hat er maßgeblichen Anteil an der Stärkung der Produktionswissenschaft innerhalb der deutschen und weltweiten Forschungslandschaft.

Professor Manfred Weck wird für seine Beiträge zur Entwicklung innovativer und effizienter Werkzeugmaschinen ausgezeichnet. Als einer der ersten Forscher hat er das Potenzial von Parallelkinematiken erkannt und deren Entwicklung forciert. Durch seine von ihm entwickelten Konstruktionsmethodiken und die Verknüpfung von Informations- und Produktionstechnik schuf er Grundlagen für standortsichernde Vorsprünge in der Automatisierung von Produktionsprozessen.

Rückfragen:
Annette Walz
Telefon: 90 228 208
E-Mail: annette.walz@senwfk.verwalt-berlin.de