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FLIERL: BAUTÄTIGKEITEN AM MARSTALLGEBÄUDE SIND NICHT GEFÄHRDET

Pressemitteilung vom 13.08.2003

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Kultursenator Dr. Thomas Flierl zu den Vorwürfen, Beschlüsse des Hauptausschusses zu unterlaufen:

„Entgegen Darstellungen in der Presse werden die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Marstallgebäude nicht verzögert. Dieses Missverständnis ist nur dadurch zu erklären, dass Schriftwechsel zwischen der Kultur- und der Bauverwaltung zusammenhanglos an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Für die Behauptung, dass die Bautätigkeiten am Marstall gefährdet sind, besteht kein Grund. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hat im April 2003 Mehrausgaben beim Umbau des Marstallgebäudes am Schlossplatz in Mitte zugestimmt und damit grünes Licht für den Weiterbau zur Unterbringung der Hochschule für Musik gegeben. In diesem Zusammenhang war mit Vertretern der Regierungsfraktionen vereinbart worden, zeitgleich über die Entwicklung der Kunsthochschulen im Rahmen der ab 2006 zu schließenden Hochschulverträge zu berichten.

Das führte vielleicht zu Verknüpfungen, die für Außenstehende ohne Kenntnis der Hintergründe schwer nachvollziehbar sind. Es war vielmehr politischer Rücksichtnahme, die die Kulturverwaltung veranlasste, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Juli zu bitten, den Ausbau des Marstalls zunächst auf die bereits bestehenden Aufträge zu beschränken und die Ausschreibung der abschließenden Bauleistungen auszusetzen, mit denen speziell die Übungsräume der Hochschule im Spreeflügel hergestellt werden sollen.

Die Festlegungen zur Entwicklungsplanung und die Vorbereitung der Hochschulverträge für die Kunsthochschulen liegen nun auf dem Tisch. Deshalb werden die Ausschreibungen für die restlichen Ausbauarbeiten nunmehr in den nächsten Tagen vorgenommen.

Das Umbauprojekt Marstall wird ohne Programmänderung im Zeit- und Kostenrahmen zügig zu Ende geführt.“

Rückfragen:
Annette Walz
Telefon: 90 228 208
E-Mail: annette.walz@senwfk.verwalt-berlin.de