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TOPOGRAPHIE DES TERRORS: STIFTUNGSRAT GIBT GRÜNES LICHT

Pressemitteilung vom 20.08.2003

Dr. Thomas Flierl, Kultursenator und Vorsitzender des Stiftungsrates Topographie des Terrors, teilt mit:

„Nach der Unterbrechung der Bauaktivitäten durch die Insolvenz der Rohbaufirma im Frühjahr 2002 und einer europaweiten Neuausschreibung wurde klar, dass eine Realisierung des Zumthor-Baus innerhalb des von Land und Bund bewilligten Kostenrahmens nicht möglich sein würde. Das Büro Zumthor hat nach Beratung mit mir und dem Stiftungsdirektorium Ende Juli in Zürich überarbeitete Planungen vorgelegt, die ohne grundsätzliche Veränderung der Konstruktionsprinzipien das Stabwerk wesentlich vereinfachen und somit wieder eine Rückkehr in den bewilligten Kostenrahmen ermöglichen.“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die vorgelegten Unterlagen geprüft und festgestellt, dass die Bauaktivitäten wieder aufgenommen werden können.

Vor diesem Hintergrund hat der Stiftungsrat in seiner Sitzung vom 20. August folgenden Beschluss gefasst:

„Der Stiftungsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Architekt Peter Zumthor durch Vereinfachungen seines Entwurfs für das Dokumentations- und Besucherzentrum der Stiftung Topographie des Terrors sicherstellen wird, dass der Bau im Rahmen des 2001 zwischen Land und Bund vereinbarten Kostenrahmens von 38,85 Mio Euro errichtet werden kann.

Der Stiftungsrat nimmt zur Kenntnis, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bei der Prüfung der von dem Architekten für die Umplanung vorgelegten Unterlagen zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die vorgesehenen Änderungen durchführbar sind.

Die Stiftung ist bereit, durch Kostensenkungen im Bereich der Erstausstattung und der Außenanlagen in einer Gesamthöhe von 1 Mio € die Möglichkeit zu nutzen, den Bau jetzt weiter zu führen und zu vollenden. Der Stiftungsrat stellt fest, dass diese Einsparung die Ausstattung der Stiftung bis zu dem Punkt führt, hinter dem eine sinnvolle, inhaltliche Arbeit der Stiftung nicht mehr möglich wäre.

Der Stiftungsrat geht bei seinen Programmplanungen davon aus, dass die Wiederöffnung des historischen Geländes und die Eröffnung des neuen Gebäudes mit Ausstellungen, Bibliothek, Sammlungen und Veranstaltungen 2007 erfolgt.“

Rückfragen:
=Annette Walz
Telefon: 030/90228-208
E-Mail: pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de