Coronavirus in Berlin

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NACH WIE VOR HÖCHSTE BRANDGEFAHR IN BERLINS WÄLDERN

Pressemitteilung vom 21.08.2003

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Die Waldbrandgefahr ist in allen Berliner Wäldern noch immer sehr groß.
Die Regenfälle der vergangenen Tage habe die Situation der Wälder nicht wesentlich entschärft. Die ausgetrockneten Waldböden nehmen das Wasser kaum auf, es verdunstet oder fließt oberflächig ab.

Trockene Grasvegetation, Laub und Reisig fangen sehr schnell Feuer und können zu ausgedehnten Boden- und Kronenbränden führen. Deshalb ist das Rauch- und Feuerverbot im Wald strengstens zu beachten. Kraftfahrzeuge dürfen keinesfalls über trockener Vegetation abgestellt werden. Durch die ausstrahlende Hitze können auch so Waldbrände verursacht werden.

Rauchen im Wald, Lager- oder Grillfeuer im Wald oder in dessen Nähe (bis 100 m) bedeuten ein unkalkulierbares Waldbrandrisiko. Jeder Verstoß wird in der aktuellen Situation als vorsätzliches oder fahrlässiges Herbeiführen einer Waldbrandgefahr zur Strafanzeige gebracht. Im Extremfall drohen Freiheitsstrafen, mindestens aber hohe Geldstrafen.

Wer ein Feuer im Wald entdeckt, sollte unverzüglich die Feuerwehr benachrichtigen.

Rückfragen:
Petra Reetz
Telefon: 9012-5800
E-Mail: petra.reetz@senstadt.verwalt-berlin.de