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JUSTIZSENATORIN ERLAUBT EINEN BLICK HINTER GEFÄNGNISMAUERN: JUSTIZSENATORIN KARIN SCHUBERT BESUCHT TAG DER OFFENEN TÜR IN DER JVA HEILIGENSEE

Pressemitteilung vom 27.08.2003

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Justizsenatorin Karin Schubert und die Justizvollzugsanstalt Heiligensee laden alle Berlinerinnen und Berliner ganz herzlich zu einem Tag der offenen Tür

am 29. August 2003
von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein.

Die Berlinerinnen und Berliner können bei Führungen die Anstalt besichtigen. Die Justizvollzugsanstalt Heiligensee ist eine Anstalt des offenen Männervollzuges mit 240 Haftplätzen, in der Freiheitsstrafen von weniger als 2 Jahren vollstreckt werden. Die Gefangenen stellen sich nach Ladung durch die Staatsanwaltschaft selbst zum Strafantritt, das bedeutet, die Inhaftierten haben sich zuvor nicht in Untersuchungshaft befunden.
In Gesprächen mit Insassen und Vollzugsbediensteten können Sie sich ein Bild über den offenen Strafvollzug machen. Was bedeutet „Beschäftigung im freien Arbeitsverhältnis?“ und „Wie kann Resozialisierung wirklich funktionieren?“

Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und – natürlich alkoholfreien – Getränken und begleitet vom Blasorchester der BVG gibt es zahlreiche Informationen zur Anstalt.

Schnitt- und Topfblumen können gekauft werden. Synanon informiert über ein Leben ohne Drogen und der Förderverein „Förderfreunde für die JVA Heiligensee e.V.“ stellt sich vor. Auch für die Kinder ist gesorgt: Die Polizeidirektion informiert nicht nur über Gewaltprävention, sondern hat eine Malstraße aufgebaut, wo auch eine vorübergehende Kinderbetreuung eingerichtet ist.

Justizsenatorin Karin Schubert: „Ich freue mich, dass der Tag der offenen Tür schon zum sechsten Mal hier in Heiligensee so gut präsentiert wird. Es ist wichtig, dass die Berlinerinnen und Berliner auch in eine Justizvollzugsanstalt schauen können, denn nur so werden Vorurteile abgebaut. Der offene Vollzug wird in Berlin sehr erfolgreich durchgeführt. Jede hier gelungene Wiedereingliederung eines Straftäters stellt einen Beitrag zur inneren Sicherheit unserer Gesellschaft dar.“

Rückfragen:
Andrea Boehnke
Telefon: 9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de