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Innenverwaltung setzt ausbildungspolitische Akzente

Pressemitteilung vom 02.09.2003

Die Senatsverwaltung für Inneres teilt mit:

In der Senatsverwaltung für Inneres haben gestern 46 Auszubildende für den Beruf Kauffrau bzw. Kaufmann für Bürokommunikation sowie fünf Auszubildende für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten ihre Ausbildung begonnen. Mit den Letztgenannten hat die Innenverwaltung bereits einen Monat nach Abschluss des Tarifvertrages einen ersten ausbildungspolitischen Akzent gesetzt.

Im Tarifvertrag vom 31. Juli 2003 hatte sich der Senat von Berlin verpflichtet, in den Haushaltsjahren 2004/2005 jeweils 500 Ausbildungsplätze für Angestellte und Arbeiter anzubieten. Diese zum 1. September begonnenen dreijährigen Ausbildungsverhältnisse werden auf das Kontingent angerechnet.

Berlin leistet hierdurch trotz der schwierigen Haushaltslage einen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation in der Hauptstadt. Erfreulich ist, dass auch drei Berliner türkischer Staatsangehörigkeit für die Ausbildung gewonnen werden konnten; dies unterstützt die Integrationsbemühungen des Berliner Senats.

In Bezug auf die Polizeiausbildung konnten von den insgesamt 129 Absolventen im mittleren Polizeivollzugsdienst 32 in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden. 46 von ihnen werden von anderen Bundesländern übernommen, und zwar von Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Von den verbleibenden 51 Absolventen haben 30 die Möglichkeit, zum Bundesgrenzschutz zu wechseln. Zudem stehen bei der Wachpolizei 40 Stellen für eine vorübergehende Tätigkeit zur Verfügung, die die Übernahme in die Berliner Schutzpolizei zu einem späteren Zeitpunkt einschließt.

Rückfragen:
Dr. Peter Fleischmann
Telefon: 9027 2730
E-Mail: pressestelle@seninn.verwalt-berlin.de