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SENATORIN KNAKE-WERNER: 10 JAHRE MITMENSCHLICHKEIT BEIM SOZIALWERK

Pressemitteilung vom 15.08.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Am 16. August begeht das Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes e. V. sein 10-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wird am Samstag mit einer festlichen Mitgliederversammlung ab 11.00 Uhr in der Hagenstraße 57 in Berlin Lichtenberg begangen.

Die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner gratuliert dem Sozialwerk zu seinem Geburtstag sehr herzlich. In ihrem Grußwort dankt die Senatorin den Mitgliedern für 10 Jahre überaus wichtige und erfolgreiche Arbeit, die dazu beigetragen habe, die soziale Balance gerade im Ostteil der Stadt aufrecht zu erhalten. „Die Projekte des Sozialwerkes sind aus der sozialen Infrastruktur unserer Stadt längst nicht mehr wegzudenken. Im Mittelpunkt der Arbeit standen in den Nachwendejahren und auch heute insbesondere Frauen und Kinder, Jugendliche sowie Obdachlose, die sich zum Teil in schwierigem Lebensumfeld bewegen. In vielen Projekten und Einrichtungen wird diesen Menschen, unter ihnen viele Migrantinnen, Hilfe zur Selbsthilfe angeboten. Sie erhalten Rat und individuelle Hilfe beispielsweise bei Behördengängen, bei der Gesundheitsfürsorge, bei der Beschaffung einer Wohnung.

Eines der zentralen Projekte ist UNDINE, eine über den Bezirk hinaus anerkannte soziale Einrichtung. Nach dem Credo `Miteinander wohnen – Miteinander leben – Füreinander da sein` entwickelt sich hier das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Generationen, die Erfahrungen mit Armut und Obdachlosigkeit gemacht haben. UNDINE ist aber nur ein Projekt unter vielen, die den guten Ruf des Sozialwerks begründen. Es ist die soziale Arbeit vor Ort, die gerade in diesen schwierigen Zeiten durch nichts zu ersetzen ist. Die Solidarität mit Menschen, die entweder den immer größer werdenden Anforderungen der Leistungsgesellschaft nicht gerecht werden können oder die, oft unverschuldet, in Not geraten bedürfen umso mehr der Hilfe unserer Gesellschaft. Diese Solidarität weicht aber leider immer mehr dem Kampf mit den Ellenbogen. Um so höher ist die Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialwerks und der freiwilligen Helferinnen und Helfer anzuerkennen.

Selbst unter den Bedingungen der abgeschmolzenen Arbeitsförderinstrumentarien kann der Verein einen Teil seiner Projekte fortführen, da die Ausbildung, die Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den sozialen und ersten Arbeitsmarkt gut gelungen ist. Dazu will ich Ihnen zum heutigen Anlass besonders herzlich gratulieren!“

Rückfragen:
Regina Kneiding
Telefon: 9028-2743
E-Mail: Regina.Kneiding@sengsv.verwalt-berlin.de