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SCHUTZ VOR GEFLÜGELPEST: HALTUNG VON GEFLÜGEL IST BEZIRKLICHEN VETERINÄRÄMTERN ANZUZEIGEN

Pressemitteilung vom 14.04.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat wegen der grassierenden Geflügelpest in den Niederlanden eine Eil-Verordnung erlassen. Diese Eil-Verordnung dient dem Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest. Sie trat gestern in Kraft.

Neu ist, dass jetzt die Haltung von Enten und Gänsen dem Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt im Bezirk als zuständiger Behörde anzuzeigen ist. Anzugeben sind Name und Anschrift des Halters sowie die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und der Standort.

Die Anzeige der Haltung von Hühnern – einschließlich Perl- und Truthühner – ist bereits in der Viehverkehrsverordnung geregelt.

Treten in einem Geflügel-Bestand innerhalb von 24 Stunden Verluste von mehr als zwei Prozent der Tiere auf oder kommt es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme, so ist der Tierhalter nach der Eil-Verordnung verpflichtet, eine Untersuchung nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde durchführen zu lassen.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de