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BUNDESWEITE AKTION ZUR BAUSTELLENSICHERHEIT: IM SEPTEMBER VERSTÄRKTE KONTROLLEN AUF BERLINER BAUSTELLEN

Pressemitteilung vom 22.08.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Noch immer sind Baustellen Arbeitsplätze mit großen Unfall- und Gesundheitsrisiken. Ob Potsdamer Platz oder Einfamilienhaus, ob Gewerbepark oder Dachausbau: Hier kommen etwa doppelt so viele Unfälle vor wie in der übrigen gewerblichen Wirtschaft. Unfälle bei der Arbeit auf Baustellen enden fast immer mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich. Abstürze und Elektrounfälle stehen dabei in der Statistik ganz oben. Alarmierend ist die Tatsache, dass diese Unfälle meist auf Planungs-und Organisationsfehler zurück zu führen sind und fast immer vermeidbar wären.

Zwar gibt es mit der Baustellenverordnung seit 1998 ein wirksames Instrument der Unfallprävention, durch das die Bauherren zum Nachweis eines funktionierenden Sicherheits- und Gesundheitsmanagements verpflichtet werden. Doch umgesetzt wird diese Verordnung bundesweit bislang nur mangelhaft. Deshalb haben die Arbeitsschutzbehörden in Deutschland mit den Unfallversicherungsträgern (Berufsgenossenschaften) unter dem Stichwort „Netzwerk Baustelle“ ein Konzept zur gemeinsamen Umsetzung der Verordnung entwickelt. Mit dieser von der Europäischen Kommission unterstützten Kampagne soll der Unfall- und Gesundheitsschutz für Bauarbeiter verbessert werden.

Im September werden das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) und die Bauberufsgenossenschaft im Rahmen dieser Aktion verstärkt kontrollieren, wie die Baustellenverordnung auf Berliner Baustellen eingehalten wird.

Genauere Informationen zum Thema sind jetzt auch im Internet unter
www.netzwerk-baustelle.de und speziell für Berlin unter www.lagetsi.berlin.de zu finden. Hier können Informationen zur Aktion, zu Ansprechpartnern in allen Bundesländern sowie den Partnerorganisationen, Publikationen und Handlungshilfen zur Baustellensicherheit von jedermann leicht eingesehen und abgerufen werden.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de