Coronavirus in Berlin

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NEUE BERLINWEITE TELEFONBERATUNG IN ALLEN FRAGEN RUND UM ALTER

Pressemitteilung vom 29.08.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Berliner Koordinierungsstellen „Rund ums Alter“ können ihr Angebot jetzt um eine einzigartige Einrichtung erweitern: Sie bieten ab dem 1. September 2003 eine gemeinsame telefonische Beratung für ältere Menschen und deren Angehörige an. Das Informations- und Beratungstelefon ist montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr zum Ortstarif unter der Telefonnummer 0180/59 500 59 im deutschen Festnetz erreichbar.

Berlin verfügt mit den Koordinierungsstellen „Rund ums Alter“ über ein bundesweit einmaliges Netz von Beratungsstellen für ältere Menschen und deren Angehörige. Doch informieren und beraten die Berliner Koordinierungsstellen darüber hinaus auch alle Interessenten aus dem sozialen Umfeld älterer Menschen und aus dem gesamten Bereich der Altenhilfe schnell und kompetent zu allen Fragen rund ums Alter, wie z. B. zum Wohnen im Alter, zur Unterstützung und Entlastung für Angehörige, Pflegeversicherung, Hilfen im Alltag und zur Pflege. Basis der Beratungsarbeit ist eine gemeinsam aufgebaute umfangreiche Datenbank – der sogenannte „Hilfelotse“. In jedem Bezirk gibt es eine solche im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Vertrags mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege (sog. Liga-Vertrag) mit Mitteln des Landes Berlin geförderte Koordinierungsstelle. Mit ihrer gemeinsamen Telefonnummer ergänzen die Koordinierungsstellen ihr unabhängiges und verbraucherorientiertes Angebot der persönlichen und telefonischen Information und Beratung vor Ort.

Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner erklärt: „Da Netzwerke für ältere Menschen vielerorts fast völlig fehlen, haben sie häufig Schwierigkeiten, die für sie notwendige Unterstützung und Hilfe zu finden. Deshalb freue ich mich besonders, dass mit der heute eingeweihten Telefonberatung gerade unseren älteren Berlinerinnen und Berlinern eine neue Einrichtung zur Verfügung steht. Durch das innovative Zusammenwirken von Senatsverwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Trägern und Projektmitarbeitern konnte ein Angebot entwickelt werden, das sich fachlich bundesweit sehen lassen kann. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen etwas Neues entstehen kann. Durch die Einrichtung der gemeinsamen Servicenummer wird allen Berliner Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zu den für sie passenden Hilfen und Dienstleistungen erleichtert. Das ist ein wichtiger Schritt, um Betroffene in Zukunft auch dabei besser zu unterstützen, damit sie möglichst lange im eigenen Haushalt leben können.“

Die Sparkasse des Landes Berlin unterstützt die Einführung des Angebots durch die Finanzierung von Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de