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GESUNDHEITSSENATORIN KNAKE-WERNER: NEUBAU GIBT KRANKENHAUS HAVELHÖHE NEUE PERSPEKTIVEN

Pressemitteilung vom 29.08.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit.

Morgen wird der Neubau der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Gemeinschafts-Krankenhaus Havelhöhe eingeweiht. Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, die an der feierlichen Einweihung teilnimmt, freut sich darüber, in einer Stadt mit einer so schwierigen Haushaltslage den erfolgreichen Abschluss eines staatlich geförderten Projektes feiern zu können. Sie erklärt in ihrem Grußwort: „Das `Projekt Havelhöhe` hatte im Krankenhaussektor Berlins eine besondere Bedeutung. In diesem Krankenhaus hat sich ein anthroposophisch geprägtes medizinisches Zentrum in Berlin entwickelt und schon nach kurzer Zeit an diesem Standort etabliert. Heute ist die anthroposophisch erweiterte Heilkunst fester Bestandteil des stationären Versorgungsangebotes der Stadt. Zum Leistungsspektrum der Klinik gehört auch die Pulmologie in der Inneren Medizin, die Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatik und die Frauenheilkunde und Geburtshilfe. In den letzten Jahren wurden neben den umfangreichen Mitteln für den Klinikumbau nochmals rund 7 Millionen Euro öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt. Mit der heutigen Einweihung des Neubaus kann das Krankenhaus seinen guten Ruf weiter festigen, den es sich bei Patientinnen und Patienten erworben hat.

Das Krankenhaus Havelhöhe ist gemeinsam mit dem Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau und dem Vivantes-Klinikum Spandau Gründer des regionalen Tumorzentrums Spandau. Daher gibt es hier bereits hohe Fachkompetenz. Die Einweihung der sanierten Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe steht mit der Entwicklung eines Mammazentrums zur spezialisierten Brustkrebsbehandlung an diesem Standort in enger Verbindung.“

Die Senatorin verweist auf die Absicht, die medizinischen Versorgungsangebote in Berlin weiter zu konzentrieren und im Sinne des Verbraucherschutzes mehr Transparenz für die Patientinnen und Patienten zu schaffen. „Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten Informationen über die jeweils bestmögliche Behandlung gut zugänglich zur Verfügung zu stellen. Zudem steht die gesundheitspolitische Forderung auf der Tagesordnung, integrierte Strukturen zu schaffen. Ich hoffe, dass eine Art `Netz` Realität der Gesundheitspolitik wird, das sowohl ambulante und stationäre als auch Bestandteile der rehabilitativen Medizin nahtlos miteinander verknüpft.“

Die Einweihung des neuen Gebäudes findet am Sonnabend um 11.00 Uhr im Krankenhaus Havelhöhe am Kladower Damm 221 in 14089 Berlin statt.

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Roswitha.Steinbrenner
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