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SOZIALSENATORIN ERÖFFNET SELBSTHILFEMARKT: 20 JAHRE EIGENINITIATIVE UND ENGAGEMENT BEI SEKIS

Pressemitteilung vom 12.09.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Berlin feiert am Sonnabend 20 Jahre Selbsthilfeförderung in der Stadt mit einem Selbsthilfemarkt auf dem Breitscheid-Platz. Am Tag des Ehrenamtes wird auf diese Weise das 20-jährige Jubiläum der zentralen Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle SEKIS begangen. Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner eröffnet den Selbsthilfemarkt um 11.00 Uhr. Sie begrüßt die Idee von SEKIS, mit diesem Markt den Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit zu geben, Anliegen und Angebote von SEKIS kennen zu lernen.

Die Senatorin beglückwünscht die Kontaktstelle zu ihrem Jubiläum: „Was SEKIS in zwanzig Jahren geleistet hat, ist eine Erfolgsgeschichte. Berlin wies zur Zeit ihrer Gründung die größte Dichte an Initiativen, Projekten und Selbsthilfeorganisationen aller deutschen Großstädte auf und ist bis heute für das gesamte Bundesgebiet Vorbild für andere Städte und ähnliche kommunale Förderprogramme. Ohne das selbstlose Engagement vieler Beteiligter hätte sich SEKIS nicht die herausragende Position in der Berliner Selbsthilfelandschaft erarbeiten können. Dafür danke ich allen, die daran Anteil haben.

Heute gibt es in Berlin ein dichtes Netz an Selbsthilfegruppen und Initiativen. In jedem Bezirk und in fast jedem Stadtteil können Menschen, die Rat suchen oder an Selbsthilfe interessiert sind, das Angebot von Selbsthilfekontaktstellen in Anspruch nehmen. Und viele tun das. Zirka 7.000 Menschen werden jährlich von SEKIS beraten und zusätzlich etwa 1.200 Fachleute mit Informationen versorgt. SEKIS verfügt über das notwendige Fachwissen und die Kompetenz zur Selbsthilfe und ist damit zu einer wichtigen Säule des freiwilligen Engagements in unserer Stadt geworden. Inzwischen ist SEKIS auch zu einer der ersten Adressen in Sachen Patienteninformation geworden und hat ein bundesweit einmaliges Forum zur Verbesserung der Transparenzinformation für Patientinnen und Patienten initiiert.

Der Senat hat das Engagement und die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger von Beginn an in enger Verzahnung der unterschiedlichen Formen gefördert – indem Selbsthilfekontaktstellen errichtet, Freiwillige und Ehrenamtliche unterstützt und die Stadtteilarbeit in Stadtteilzentren begleitet wurden. Auf diese Weise ist eine produktive Integration von bürgerschaftlichem Engagement in all seinen Formen und staatlicher Förderpolitik gelungen. Eine lebendige Stadt wie Berlin kann ohne die Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht auskommen.“

Rückfragen:
Rowitha Steinbrenner
Telefon: 9028-2743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de