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ERSTE LANGE NACHT DES VERBRAUCHERSCHUTZES - EIN VOLLER ERFOLG

Pressemitteilung vom 27.09.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

„Die Vielfalt der Angebote zur Langen Nacht des Verbraucherschutzes in Berlin war einfach überwältigend“, bilanziert Verbraucherschutzsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner das gestrige Ereignis in der Stadt. Mehrere Tausend Berlinerinnen und Berliner besuchten die 12 Standorte, um die Informations- und Beratungsangebote der rund 100 Aussteller wahrzunehmen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz hatte diese bundesweit erste Lange Nacht des Verbraucherschutzes mit Unterstützung vieler Institutionen, Akteure und Sponsoren durchgeführt.

„Nach 50 Jahren Verbraucherarbeit in Deutschland war eine Gesamtschau des Beratungs- und Informationsangebotes überfällig“, so die Senatorin bei ihrer Ansprache anlässlich einer Internationalen wissenschaftlichen Fachtagung an der TU zum Auftakt der Langen Nacht. Dort stellte sie auch ihre Neukonzeption Verbraucherschutz vor:
„Kern ist das bereits im Juli gegründete Netzwerk der wichtigsten Berliner Verbraucherschutz-Akteure, um durch verstärkte Kooperation aller Beteiligten Synergien zu erzeugen. Zudem verbessern und bündeln wir durch Veranstaltungen wie die Lange Nacht das riesige Informationsangebot. Dazu gehört auch der von mir jetzt freigeschaltete Berliner Verbraucherwegweiser, eine Art elektronische Gelbe Seiten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Er ist aktuell und verbraucherfreundlich“, so die Senatorin.

Ab sofort steht er im Internet bereit unter www.berlin.de/verbraucherwegweiser.

Die Lange Nacht wurde um 17.30 Uhr am Standort Einkaufszentrum Helle Mitte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von der Senatorin eröffnet. Sie unterstrich, wie wichtig eine sachliche und umfassende Information der Konsumenten sei. Nur dann könne der Verbraucher eine qualifizierte Entscheidung treffen und vernünftig handeln. Rund um den Elixia-Stand erhielten hier gerade junge Menschen, wie sie vornehmlich im Bezirk wohnen, spezifische Informationen über Kita und Schule, zur Berufs- und Ausbildungswahl, aber auch zu Energydrinks, Piercings, Produktefälschungen oder zu Schulden.

Fast zeitgleich eröffnete Staatssekretär für Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Hermann Schulte-Sasse die Lange Nacht am Standort Domäne Dahlem. Das bunte Familienprogramm rund um Ernährung und Bewegung zog vor allem Eltern und Kinder an. Pastakochen mit Bioprodukten aus der Region und ein Lampionumzug über die nächtliche Domäne sollte schon die Kleinsten anregen, sich darüber Gedanken zu machen, wo das Essen eigentlich herkommt.

Bei der GASAG im Kundenzentrum Friedrichsstraße war der Bär los: Schließlich kamen die erfolgreichen Eisbären zur Autogrammstunde. An diesem Standort ging es allerdings auch um handfeste Infos, z. B. über ressourcensparende Versorgungssysteme.

Am Obi-Markt in Mahlsdorf gab es viele Antworten auf viele Fragen rund ums Bauen und Wohnen – von der Brandvorsorge über Schadstofffreiheit bis zur Schädlingsbekämpfung.

Gratisberatungen bei der Verbraucherzentrale und Einblicke in die aktuellen Testhefte bei der Stiftung Warentest boten die beiden wichtigen Institutionen des Verbraucherschutzes. Informiert wurde hier auch über Gerätesicherheit, vermittelt durch das LAGetSi und den DIN, sowie über Mieterfragen und Geldanlage-Möglichkeiten.

Im Berliner Betrieb für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben am Lehrter Bahnhof konnte die Bevölkerung Einblick in die Labors nehmen, in denen u. a. Lebensmittel und Trinkwasser untersucht werden. Doch auch die Analysen von Arzneimitteln und Kosmetika stießen auf großes öffentliches Interesse.

Wie man die Umwelt schonen kann durch wiederverwendbare Möbel oder Hausgeräte konnte man am Standort Gebrauchtwarenhaus BSR erfahren.

Das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg gab als sogenannte Pommes-Polizei Einblicke in den Alltag von Gastronomie, Imbissbuden und Supermärkten.

Bei einem Unternehmergespräch in der IHK debattierten Verbraucherministerin Renate Künast und Eric Schweitzer (Alba) mit Besucherinnen und Besuchern der Langen Nacht über das richtige Maß von Verbraucherschutz in der Wirtschaft.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung / Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellte einen wissenschaftlichen Lehrpfad Lebensmitteilsicherheit vor.

Auch der Standort des ehemaligen Krankenhauses Moabit lockte viele an, ging es hier doch rund um Verbraucherschutz im Gesundheitswesen. Kammern, Vereine und Hilfedienste gaben Infos und Beratungen zu sozialen und gesundheitlichen Fragen. Auf besonderes Interesse stießen Hinweise zu Gesundheitslotsendiensten und Patienteninformationssystemen. Das Zahnkrokodil gab Tipps für die Kleinsten zur Zahngesundheit.

Alles zum Berliner Verbraucherschutz unter www.verbraucherschutz.berlin.de.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028-2743
E-Mail: roswitha.steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de