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BERLIN ERWIRBT DAS EHEMALIGE BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

Pressemitteilung vom 30.09.2003

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Das Land Berlin hat das Gerichtsgebäude in der Hardenbergstraße 31 vom Bund erworben. Der Kaufvertrag über das traditionsreiche Gebäude wurde am 25.9.2003 beurkundet.
Nach den erforderlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen soll dieser Standort künftig (voraussichtlich ab Herbst 2004) Sitz des Berliner Oberverwaltungsgerichtes werden. Außerdem ist – vorbehaltlich der noch ausstehenden Entscheidung über eine Fusion der Obergerichte Berlins und Brandenburgs – vorgesehen, auch das bislang in Frankfurt/Oder ansässige Oberverwaltungsgericht Brandenburg in der Hardenbergstraße anzusiedeln.
Das 1907 für das Preußische Oberverwaltungsgericht errichtete Repräsentationsgebäude wurde dem Bund 1957 für das neu gegründete Bundesverwaltungsgericht zur Verfügung gestellt. Seit der Verlagerung des Bundesverwaltungsgerichtes nach Leipzig im September 2002 steht das denkmalgeschützte Gebäude leer. Durch die Übernahme im Rahmen eines umfangreichen Grundstückspakets zwischen dem Land Berlin und dem Bund kann ein längerer Leerstand vermieden und die weitere Nutzung des traditionsreichen Gebäudes für die Verwaltungsgerichtsbarkeit sichergestellt werden.

Rückfragen:
= Matthias Kolbeck
Telefon: 90 20 41 72
E-Mail: pressestelle@senfin.verwalt-berlin.de