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SENAT BESCHLIESST EHRENBÜRGERWÜRDE FÜR EGON BAHR

Pressemitteilung vom 07.03.2002

Der Sprecher des Senats, Michael Donnermeyer, teilt mit:

Der Senat hat beschlossen, dem ehemaligen Sprecher des Berliner Senats und engen Vertrauten von Willy Brandt, Egon Bahr, die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin zu verleihen.

Egon Bahr, der am 18. März d. J. 80 Jahre alt wird, war einer der Architekten der Entspannungspolitik Willy Brandts, mit der die Lage des geteilten Berlin erträglicher gemacht und das Verhältnis der beiden deutschen Staaten im Interesse der Menschen geregelt wurde.

„Von Berlin ging diese neue Politik aus, an der Egon Bahr entscheidenden Anteil hatte. ‚Wandel durch Annäherung‘ lautete die Losung, unter der die zunächst sehr umstrittene Politik in Berlin entwickelt wurde. Später hat Egon Bahr dann vom Kanzleramt aus die Ostverträge verhandelt. So trägt der Grundlagenvertrag mit der DDR 1972 seine Handschrift. Er hat sich damit große Verdienste erworben. Weitsicht, Ausdauer und politisches Geschick haben ihn dabei ausgezeichnet. Eine große Zuneigung zu Berlin war für den ehemaligen Rias-Journalisten immer Antrieb für sein Handeln – deswegen wollen wir ihn zu seinem 80. Geburtstag mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin auszeichnen“, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit nach der Entscheidung des Senats, die nach der Mitteilung des Einvernehmens mit dem Abgeordnetenhaus von Berlin durch seinen Präsidenten zustande gekommen ist.

Der Senat wird Egon Bahr die Ehrenbürgerwürde im Rahmen eines Festaktes am 18. März 2002 verleihen.

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