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NEUE VERANSTALTUNGSREIHE „LITERATUR IM ROTEN RATHAUS“ STARTET AM 8. APRIL

Pressemitteilung vom 03.04.2002

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Chef der Senatskanzlei, André Schmitz, lädt zur Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Literatur im Roten Rathaus“ am 8. April um 19.30 Uhr in das Berliner Rathaus (Großer Saal) ein.

Die Veranstaltung ist dem Nachdenken über „Deutschland – auf der Suche nach der Mitte“ gewidmet. Gerade jüngere deutsche Schriftsteller haben ihr Land in den letzten Jahren verstärkt zum Thema gemacht. „Was wäre, wenn es Hitler nicht gegeben hätte?“, fragte Michael Kleeberg 1998 in „Ein Garten im Norden“ und entwarf damit den Roman der Berliner Republik. Fragen wie die folgenden werden diskutiert: Welche Rolle kommt Berlin zu? Kann es identitätsstiftend für Deutschland wirken? Begreift es sich als neue Hauptstadt? Als Zentrum Deutschlands und „mitten“ in Europa? Darüber diskutieren Norbert Kron, Michael Kleeberg, Leander Scholz, Antje Rávic Strubel und Ingeborg Harms. Diese Auswahl hochkarätiger Schriftsteller verspricht eine kontroverse Diskussion, die in dem anschließenden Dialog zwischen Politik und Schriftstellern weitergeführt wird.

Diese Veranstaltungsreihe wird jeweils um 19.30 Uhr am 24. April („Eine Mauer fällt, und eine Regierung zieht um“), am 21. Mai („Bildung kommt von Bildermachen“) und am 18. Juni („Die Erfindung der Wirklichkeit. Literarische Verfahren zwischen Fiktion und Dokumentation“) fortgesetzt.

André Schmitz: „Dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit liegt es besonders am Herzen, dass das Berliner Rathaus nicht nur ein Ort des Regierens ist, sondern auch ein öffentlicher Raum intellektueller Auseinandersetzung.“

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