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WOWEREIT: VIELFÄLTIGER AUSTAUSCH ZWISCHEN CHINA UND BERLIN

Pressemitteilung vom 09.04.2002

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hielt am 9. April 2002 anlässlich der Eintragung des Präsidenten der Volksrepublik China, Jiang Zemin, in das Goldene Buch der Stadt im Wappensaal des Roten Rathauses folgende Rede:

“Ganz herzlich möchte ich Sie, Herr Staatspräsident, und Ihre Delegation im Berliner Rathaus begrüßen.

Wir begrüßen in Ihnen den Präsidenten eines bevölkerungsreichen, wirtschaftlich stark wachsenden Landes, das sich in zunehmender Weise gerade in Berlin engagiert. Ich denke an die vor wenigen Monaten eröffnete Chinesische Botschaft oder an das geplante Chinesische Kulturzentrum. 30 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China gibt es einen wachsenden Wirtschaftsaustausch und eine stattliche Reihe erfolgreicher Projekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Sie spiegelten sich beispielsweise in den Berliner Asien-Pazifik-Wochen, die im vergangenen Jahr ganz im Zeichen Chinas standen. Die Exporte Berlins in die Volksrepublik haben sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Gute Perspektiven hat die Zusammenarbeit beim schienengestützten Verkehr, beim U-Bahn-Projekt in Shanghai, beim Einsatz von Hochgeschwindigkeits-Neigezügen oder auch beim Transrapid. Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch den gut funktionierenden Professoren- und Studentenaustausch zwischen den Technologieparks Shanghai und Adlershof, die Zusammenarbeit im Umwelttechnischen Zentrum Peking und die 33 bilateralen Kooperationsabkommen Berliner Hochschulen mit chinesischen Partnern.

Wichtig ist nicht nur der Wirtschaftsaustausch, sondern auch der Austausch von Menschen und Ideen. Deswegen liegen mir auch die zehn Schulpartnerschaften zwischen Berliner und Pekinger Schulen am Herzen, eine besonders schöne Frucht der Städtepartnerschaft zwischen den beiden Hauptstädten, oder auch die rechtstaatliche Zusammenarbeit, die Ausbildung von Richtern und Polizisten, ebenso die Bereitschaft, über Fragen von Minderheits- und Menschenrechten zu diskutieren.

Geld und Geist also verbinden Deutschland und China, Peking und Berlin. Vielen Berlinern ist noch das Chinesische Feuerwerk im Februar oder das Konzert des Staatlichen Rundfunkorchesters Chinas vor wenigen Tagen in bester Erinnerung.

Ich freue mich über den vielfältigen Austausch zwischen China und Deutschland, von Peking und Berlin und möchte Sie in diesem Sinne nun bitten, sich als Zeichen der Verbundenheit in das Goldene Buch unserer Stadt Berlin einzutragen.”
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