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TOKIOTER PENSIONÄR BESCHENKT BERLIN

Pressemitteilung vom 19.04.2002

TOKIOTER PENSIONÄR BESCHENKT BERLIN

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Masahiko Asada, ein 69jähriger Pensionär aus Tokio, hatte unlängst in einem Schreiben an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit den Wunsch geäußert, Berlin ein Geschenk machen zu dürfen. In seinem Antwortschreiben lud der Regierende Bürgermeister Herrn Asada anlässlich eines Berlinbesuches zu einem Gespräch ins Berliner Rathaus ein, das am kommenden Dienstag, 14.30 Uhr, im Amtszimmer Wowereits stattfindet (Fototermin).

Ursprünglich wollte Herr Asada als persönliches Geschenk aus seinen Ersparnissen nach 30 Jahren Arbeit Berlin 500 Kirschbäume übergeben. Als er jedoch erfuhr, dass Berlin in jüngerer Zeit schon eine stattliche Anzahl von Kirschbäumen geschenkt bekommen hat, erklärte sich Herr Asada spontan bereit, € 30.000 für den im Bau befindlichen Japanischen Garten im Erholungspark Marzahn zur Verfügung zu stellen. Der Bau des Japanischen Gartens soll im Frühjahr 2003 beendet sein.

In jungen Jahren sei es sein Traum gewesen, in Berlin studieren zu können, berichtete Masahiko Asada. Dieser Traum erfüllte sich leider nicht. Der Fall der Berliner Mauer habe ihn sehr beeindruckt. Er wünsche sich nun, dass von seinem Lebenswerk etwas in Berlin verbleibe.

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