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ENTSCHÄDIGUNGSLEISTUNGEN 2001 FÜR TIERVERLUSTE DURCH TIERSEUCHEN

Pressemitteilung vom 09.07.2002

Aus der Sitzung des Senats am 9. Juli 2002:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, die Verordnung über die Erhebung von Beiträgen zur Tierseuchenentschädigung für das Kalenderjahr 2001 erlassen.

Danach werden von den Besitzern von Rindern, Schweinen und Schafen – in Abhängigkeit vom Umfang des jeweiligen Bestandes – für Rinder Beiträge zwischen 3,10 und 3,60 € je Tier, für Schweine 2,05 bis 2,60 € je Tier und für Schafe 1,00 bis 1,50 € je Tier erhoben. Der Mindestbeitrag für jeden beitragspflichtigen Tierhalter beträgt 5,10 €.

Die Entschädigungsleistungen für Tierverluste aufgrund von Tierseuchen sind nach dem Tierseuchengesetz der Bundesrepublik Deutschland durch die Bundesländer zu regeln. Dabei tragen die Besitzer der vorgenannten Tierbestände durch ihre Beiträge eine Hälfte der Entschädigungsleistungen, die andere übernehmen die Länder.

Für die Beitragsberechnung ist der bei der letzten amtlichen Viehzählung vorhandene Bestand an Pferden, Rindern, Schweinen und Schafen maßgebend. Das waren im Mai 2001 in Berlin 482 Rinder, 119 Schweine und 325 Schafe.

Im vergangenen Jahr mussten für Rinder, Schweine und Schafe keine Entschädigungsleistungen gezahlt werden. Dennoch werden wieder Beiträge für diese Tierarten erhoben, um die erforderlichen Rücklagen zu bilden. Lediglich für Pferde, bei denen in den letzten Jahren keine entschädigungspflichtigen Seuchen aufgetreten sind, ist kein Beitrag zu entrichten. – - -

Rückfragen:
Stellv. Sprecher des Senats / Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung
Telefon: 9026-2400 / 9028-2743