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ARBEITSMARKTZAHLEN - GYSI: BERLIN MUSS SICH AUF SEINE STÄRKEN BESINNEN

Pressemitteilung vom 10.04.2002

Im März 2002 waren in Berlin rund 290.800 Arbeitslose gemeldet, das waren nur etwa 250 weniger als im Vormonat Februar, aber 16.200 mehr als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote beträgt damit wieder 17,0% (Deutschland: 10,4%), nach 16,4% im März 2001 (Deutschland: 10,1%).
Die Entlastungswirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen war dabei etwas höher als im Vormonat. Im März 2002 nahmen rund 48.600 Personen Leistungen der Arbeitsförderung in Anspruch, 300 mehr als im Vormonat und 1.700 weniger als zwölf Monate zuvor.
Dr. Gregor Gysi, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen: „Trotz der saisonalen Belebung haben sich die Arbeitslosenzahlen in Berlin nur wenig gebessert. Weiterhin belasten vor allem die Konjunkturschwäche und die schlechte Lage im Baubereich den Arbeitsmarkt.
Das soziale Problem der Arbeitslosigkeit kann weder durch eine neue Organisation der Bundesanstalt für Arbeit noch durch reine Arbeitsmarktpolitik gelöst werden – so wichtig auch beides ist -, sondern nur durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Hier muss sich Berlin auf seine Stärken besinnen und konsequent die Ansiedlung und den Ausbau von Unternehmen in den wissenschaftsnahen Bereichen, im Kommunikations- und Medienbereich fördern.“

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Christoph Lang
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