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HANDWERK BLEIBT EIN ZENTRALER WIRTSCHAFTSZWEIG

Pressemitteilung vom 29.04.2002

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Wirtschaftssenator Gregor Gysi bei der Handwerkskammer Berlin

Anlässlich der heutigen Frühjahrs-Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin hat der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Dr. Gregor Gysi dem Berliner Handwerk Kontinuität in den zentralen Fragen der Handwerkspolitik zugesichert.

„Das Handwerk ist und bleibt ein zentraler Wirtschaftszweig für diese Stadt. Und es ist und bleibt unser vorrangiges Anliegen, die Stabilisierung – vor allem aber die Wei-terentwicklung der Betriebe zu unterstützen, denn im Handwerk ist anders als in der Industrie der Strukturwandel noch nicht abgeschlossen.“

Im Jahr 2001 sind Beschäftigung und Umsätze weiter zurückgegangen. In den Handwerksunternehmen gingen insgesamt knapp 8000 Arbeitsplätze (-3,5 %) und rund 1300 Ausbildungsplätze verloren. Die Zahl der Betriebe ging auf 27.403 (-1,9 %) zurück. Im Durch-schnitt hatte damit ein Handwerksbetrieb in Berlin noch knapp 8 Beschäftigte.

„Damit das Handwerk den Strukturwandel erfolgreich bewältigen und die Zukunftspotenziale Berlins als Stadt des Wissens und Dienstleistungsmetropole für sich nutzen kann, müssen zentrale Fragen wie die Bekämpfung der Schwarzarbeit verstärkt in den Mittelpunkt gestellt werden“, so der Wirtschaftssenator.

Um die Verfolgung sowie Prävention der Schwarzarbeit zu verbessern, habe sich Berlin im Bundesrat nachdrücklich für die Verabschiedung des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit eingesetzt, betonte Gysi. Sanktionen allein reichten jedoch nicht aus, vielmehr sei auf Bundesebene eine Konzeption erforderlich, die Schwarzarbeit insgesamt unattraktiv mache.

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Christoph Lang
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