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WIRTSCHAFT: BAO UND WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG FUSIONIEREN

Pressemitteilung vom 05.07.2002

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Neue schlagkräftige Einheit für Wirtschaftsförderung

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Dr. Gregor Gysi, und der Präsident der IHK Berlin, Werner Gegenbauer, haben heute eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der die BAO Berlin International GmbH und die Wirtschaftsförderung Berlin GmbH bis spätestens Mitte 2004 in einer Gesellschaft zusammengeführt werden.

Der Senat sieht darin ein wichtiges Moment zur angestrebten Neuordnung der Wirtschaftsförderung in Berlin. Für die IHK ist entscheidend, dass die Instrumente der Wirtschaftsförderung weiterhin maßgeblich aus unternehmerischer Sicht gestaltet werden.

Werner Gegenbauer: „Wer von anderen Veränderung erwartet, kann selbst nicht nur beim Bewährten verharren, sondern muss auch bereit zur Veränderung sein. Deshalb wollen wir aus BAO und WFB ein noch schlagkräftigeres Instrument für Unternehmer innerhalb Berlins und außerhalb der Stadt machen. Wir stärken damit auch den Standort Ludwig Erhard Haus für die Unternehmen der Stadt. Praxisnah und kundenorientiert werden von hier aus sämtliche Services zum Thema Wirtschaftsförderung, Ansiedlung und Außenhandel angeboten. Zur Straffung der Wirt-schaftsförderung erwarten wir zusätzlich, dass der Senat eine „One-Stop-Agency“ für Investoren innerhalb der Verwaltung schafft, die zu schnelleren Entscheidungen führt.“

Gregor Gysi: “Die geplante Zusammenführung ist dann ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer „One-stop-agency“, wenn darüber hinaus weitere Zuständigkeiten klarer geregelt werden. Das heißt, wenn die Aquise von Investoren und die Ansied-lung von Unternehmen sich auf eine Einrichtung konzentriert. Dazu bedarf es unbe-dingt auch neuer Formen des Zusammengehens mit der Investitionsbank Berlin (IBB).“

Nach Zustimmung der zuständigen Gremien des Senats, der IHK und der von der Verschmelzung betroffenen Unternehmen, werden unverzüglich konkretisierende Gespräche zur Umsetzung der Verabredung vom Senat und der IHK Berlin aufgenommen.

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de