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GLÄUBIGERVERSAMMLUNG STIMMT INSOLVENZPLAN FÜR HERLITZ AG ZU

Pressemitteilung vom 15.07.2002

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Neue Chance für Unternehmen und Mitarbeiter

Alle Gläubiger der Herlitz AG stimmten in der heutigen Gläubigerversammlung dem vom Insolvenzverwalter Peter Leonhardt vorgelegten Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens zu. Durch Forderungsverzichte in Millionenhöhe von Seiten aller Gläubbiger wird es möglich, die Bilanz des Unternehmens von Zins- und Schuldenlasten zu befreien und über das erfolgreich weiterlaufende operative Geschäft das Unternehmen aus der Krise zu führen.

Das Amtsgericht Charlottenburg muss nun den Insolvenzplan noch gerichtlich bestätigen, dann kann er in Kraft treten. Damit ist das erste Insolvenzplanverfahren bei einer börsennotierten AG in der Rekordzeit von zweieinhalb Monaten so gut wie abgeschlossen. Die Schnelligkeit des Insolvenzverfahrens ist wichtig, um die Geschäftsbeziehungen der Firma zu sichern.

Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch: „Die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten und das große Engagement des Insolvenzverwalters haben es ermöglicht, dass wir fast alle Arbeitsplätze der Herlitz AG für Berlin sichern können. Die notwendige Entschuldung macht den Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens. Banken, Lieferanten, öffentliche Institutionen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihren Beitrag zur Sanierung durch – auch schmerzhafte – Forderungsverzichte bzw. Lohn- und Gehaltsverzichte geleistet. Ich möchte allen Beteiligten meinen Dank aussprechen. Die Krise ist noch nicht vorüber, aber wir haben einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Rettung von Herlitz getan.“

Rückfragen:
Brigitte Schmidt
Telefon: 90 13 – 74 18
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de