Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

FLIERL: KÜNSTLERISCHE HOCHSCHULEN SOLLEN ERHALTEN BLEIBEN

Pressemitteilung vom 03.04.2002

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilt mit:

Zu der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz der drei Kunsthochschulen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und der Kunsthochschule Weißensee erklärt Wissenschafts- und
Kultursenator Dr. Thomas Flierl:

„Der Protest der drei kleinen Kunsthochschulen ist berechtigt. Bereits während der Senatssitzung am 19. März 2002 habe ich darauf hingewiesen, dass es nicht sachgerecht ist, wenn die Personaleinsparungen der Berliner Hauptverwaltung wegen ihres Status als nachgeordnete Einrichtungen auch die drei Kunsthochschulen betreffen. Hier gehe es nicht um den Abbau von Verwaltung, sondern um den Abbau wissenschaftlichen und künstlerischen Potenzials und damit um die Existenz der Einrichtungen. In der Sache vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit unterstützt wurde die Frage auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen verschoben.

Für die Haushaltsberatungen vertrete ich nach wie vor die Auffassung, dass die rechtlich ungleiche Situation zwischen der Universität der Künste (UdK) und den drei Kunsthochschulen auf keinen Fall eine substantielle Beschädigung an den „kleinen“ künstlerischen Hochschulen nach sich ziehen darf. Entsprechend der Koalitionsvereinbarung halte ich daran fest, auch mit den drei künstlerischen Hochschulen Hochschulverträge abzuschließen.

Ich begrüße die Bereitschaft der UdK und der drei kleinen Hochschulen, die „gesamte Kunsthochschul-Landschaft“ einer qualitativen Bewertung zu unterziehen, da erst danach begründete Strukturentscheidungen getroffen werden können. Noch vor den bevorstehenden Haushaltsberatungen sollte dies verbindlich verabredet werden.“

Rückfragen:
Annette Walz
Telefon: 90228208
E-Mail: annette.walz@senwfk.verwalt-berlin.de