HANNAH-HÖCH-PREIS AN URSULA ARNOLD

Pressemitteilung vom 29.10.2002

Am kommenden Freitag wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur zum siebenten Mal der mit 10.000 € dotierte Hannah-Höch-Preis zur Würdigung eines künstlerischen Lebenswerkes vergeben. Als Preisträgerin hat die Förderkommission Bildende Kunst (Dr. Dominik Bartmann, Kathrin Becker, Ulrich Domröse, Prof. Dr. Alexander Dückers, Dr. Ursula Prinz, Dr. Alexander Tolnay) die Künstlerin Ursula Arnold benannt.

Ursula Arnold (geb. 1929) lebt seit 1960 in Berlin. Von 1950 bis 1955 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Anschließend war sie als freie Fotografin tätig. Nach nur 18 Monaten als Bildjournalistin arbeitete sie von 1957 bis 1986 als Kamerafrau für den Deutschen Fernsehfunk. Ihr künstlerisches Schaffen blieb der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Ihre Arbeiten widmete sie dem menschlichen Alltag, der Stadt und der Natur. Ursula Arnold schuf ein herausragendes künstlerisches Lebenswerk.

Die Preisverleihung an Ursula Arnold durch den Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, findet am 1. November 2002 um 19.00 Uhr im Neuen Berliner Kunstverein, Chausseestr. 128/129, Berlin-Mitte, statt. Die Ausstellung wird im Neuen Berliner Kunstverein vom 2. November bis 15. Dezember 2002 zu sehen sein.

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