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DEUTSCHES TECHNIKMUSEUM ERÖFFNET SONDERAUSSTELLUNG

Pressemitteilung vom 18.04.2002

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Vor 100 Jahren wurde in Berlin die erste U-Bahnstrecke zwischen Warschauer Brücke, Potsdamer Platz und dem heutigen Ernst-Reuter-Platz eröffnet. Aus diesem Anlass wird am heutigen Donnerstag, dem 18. April um 11. 00 Uhr im Deutschen Technikmuseum Berlin die Fotoausstellung „Großstadt-Durchbruch – Die Berliner U-Bahn vor 100 Jahren“ eröffnet.

Die spannende Ausstellung, die mehr als 100 Fotografien aus der Entstehungsge-schichte der U-Bahn zeigt, wird von der Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Maria Krautzberger, dem BVG-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Heino
Dubenkropp und der Gastgeberin und Direktorin des Technikmuseums Dr. Liselotte Kugler der Öffentlichkeit übergeben.

In ihrer Ansprache geht die für Verkehr zuständige Staatssekretärin Maria Krautzberger auf die besondere Bedeutung dieses für Berlin so bedeutenden Verkehrsmittels ein:
„Berlin ohne U-Bahn – nicht vorstellbar. Und doch merken wir meist erst dann
wie gut es uns geht, wenn wir andere Metropolen besuchen. Verwöhnt durch unser dichtes und intelligent verknüpftes Berliner Netz, erkennt dann vielleicht auch der mit Lob bekanntlich nur sehr sparsame Berliner, was er da eigentlich zu hause hat
und dass sein berühmtes ”da kann man nicht meckern“ der U-Bahn nun wirklich nicht gerecht wird.

Diese Lebensader der Stadt verdanken wir der visionären Kraft, der Beharrlichkeit und dem Erfindergeist des Werner von Siemens. Schon 1866 hatte er mit der Erfindung des Dynamoprinzips die technischen Voraussetzungen für die Entwicklung elektrischer Straßenschnellbahnen geschaffen. Aber von dieser Erfindung bis zur Eröffnung des ersten Teilstücks der Berliner U-Bahn im Jahre 1902 war es noch ein weiter Weg.

Die heute eröffnende Ausstellung mit ihren Bildern aus der Zeit um 1900 zeigt uns nicht nur den U-Bahnbau vor dem Hintergrund der damaligen Stadtgestalt, sie bringt uns auch die erstaunliche bau- und verkehrstechnische Leistung für ein Verkehrsmittel nahe.

Ich bin sicher, dass diese Ausstellung nicht nur die Berlinerinnen und Berliner, sondern auch die zahlreichen Gäste unserer Stadt in ihren Bann schlagen wird. Sie nimmt den Besucher mit auf eine spannende ,Zeitreise in das Berlin vor 100 Jahren‘ und schlägt damit einen Bogen von der Gegenwart in die Vergangenheit, den sich keiner entgehen lassen sollte.“

Rückfragen:
Petra Reetz
Telefon: 9012-5800
E-Mail: petra.reetz@senstadt.verwalt-berlin.de