Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

www.denkmalnetz-berlin.de - BERLINER DENKMALINITIATIVEN GEHEN ONLINE

Pressemitteilung vom 03.07.2002

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Helga Schmidt-Thomsen, Mitglied des Landesdenkmalrates und erste Vorsitzende des Deutschen Werkbund Berlin e.V., und Landeskonservator Dr. Jörg Haspel gaben heute das Startsignal für das Berliner Denkmalnetzwerk im Internet. Unter www.denkmalnetz-berlin.de steht ab sofort eine Internetplattform zur Verfügung, um sich schnell einen
Überblick über die zahlreichen ehrenamtlichen Denkmalpflege-Initiativen im Berliner Raum zu verschaffen. Erarbeitet wurde sie auf Anregung des Landesdenkmalrates vom Deutschen Werkbund in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt Berlin.

Die Initiatoren versprechen sich von der Internetseite eine Förderung der Kooperation ehrenamtlicher Denkmalvereine und -initiativen sowie Stärkung der bürgerschaftlichen Denkmalpflege in Berlin. Sie soll die zahlreichen Einzelinitiativen besser vernetzen, den Informationsaustausch untereinander und mit dem Bürger erleichtern und nicht zuletzt Anlaufstelle sein für Menschen, die selbst gerne ehrenamtlich für die Denkmal-pflege aktiv werden wollen oder einen Überblick über bereits bestehende Gruppierungen wünschen.

Bisher findet man unter www.denkmalnetz-berlin.de die Adressen und Kurzportraits von ca. 70 Personen, Organisationen und Institutionen. Zu ihnen gehören so unterschiedlich orientierte Initiativen wie etwa
 der Verein für die Geschichte Berlins, der Deutsche Werkbund Berlin, die deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur und andere traditionsreiche Vereine
 Interessensgruppen für spezielle Denkmalgattungen wie die Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg, die Gesellschaft zur Pflege technischer Denkmale der Luftfahrtforschung in Berlin-Adlershof oder die Interessengemeinschaft Historische Friedhöfe
 ausgesprochene Eigentümer- und Bewohnerinitiativen wie der Arbeitskreis Onkel-Tom-Siedlung oder die Wohnungsgenossenschaft Hufeisensiedlung-Britz-Süd i.Gr.
 Denkmalfreunde wie die Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten oder Berliner Unterwelten
 Fördervereine für gefährdete Bau- und Gartendenkmale wie der Förderverein Schloss Hohenschönhausen oder der Freundeskreis Kirchenruine St. Elisabeth
 engagierte Einzelpersönlichkeit, etwa die Ferdinand-von-Quast-Preisträger Richard Mitschke oder Christa Kliemke und Robert Wischer
 aber auch professionelle Einrichtungen aus dem Museums- und Schulbereich (Mu-seumspädagogischer Dienst, Bauhaus Archiv, Knobelsdorffschu-le/Oberstufenzentrum Bautechnik I, Schulfarm Insel Scharfenberg e.V.)
 … oder unter dem Dach von Kammern und Verbänden (Architekten- und Baukammer Berlin mit ihren Denkmalpflege-Ausschüssen, Industrie- und Handelskammer, Verband der Restauratoren)

Schon diese kleine Auswahl demonstriert anschaulich, dass sich die amtliche Denkmalpflege in den Bezirken und im Landesdenkmalamt auf eine Vielzahl bürgerschaftlicher Partner stützen und das Denkmal-Interesse keineswegs auf Behörden oder Events wie den Tag des offenen Denkmals reduziert werden kann. Sie alle werben für ein ver-stärktes privates Engagement und für die Möglichkeit zur tatkräftigen Mitwirkung in einer Vielzahl von Initiativen und Vereinen.

Ins Denkmalnetzwerk aufgenommen werden können ehrenamtliche Initiativen, Vereine und Personen, die sich im weitesten Sinne der „Denkmalfreundschaft“ verschrieben haben. Die Teilnehmer können ihre Seite selbst aktualisieren.

Rückfragen:
Petra Reetz
Telefon: 9012-5800
E-Mail: petra.reetz@senstadt.verwalt-berlin.de