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ALTES DENKEN BEI DEN BERLINER VERKEHRSBETRIEBEN: PREISERHÖHUNGEN FÜR DAS SCHÜLER- UND GESCHWISTERTICKET SIND INAKZEPTABEL

Pressemitteilung vom 23.07.2002

Den von der BVG lancierten Presseveröffentlichungen zur geplanten Erhöhung der Preise für das Schüler- und Geschwisterticket erteilt der Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, eine klare Abfuhr: “Das ist altes Denken. Die bekannt gewordenen Preiserhöhungsabsichten sind ein neuerlicher Beweis für eine notwendige Erneuerung an der Spitze der BVG. Wer immer wieder in die Versuchung kommt, an der Preisspi-rale zu drehen und intelligente Marketingstrategien zu ignorieren, der muss sich die Frage stellen lassen, wie er den neuen Herausforderungen an ein modernes Verkehrsunternehmen auf Dauer gerecht werden will. Die deutlichen Preissenkungen bei der Schülerkarte und die Einführung eines Ge-schwistertickets brachten der BVG einen erheblichen Kundenzuwachs – junge Kunden, deren Mobilitätsverhalten auf lange Sicht geprägt wird. Der Anspruch der BVG auf Zuschüsse für die Schülermonatskarten ist im letzten Jahr um 10 Mio. Euro gestiegen, weil weitaus mehr Schülertickets als vorher verkauft wurden. Das beweist den Sinn der gegenwärtigen Preisgestaltung.“

Senator Strieder fordert deshalb die BVG erneut auf, aus der immer wieder praktizier-ten Methode auszubrechen: “Die neuen Tarifangebote des vergangen Jahres waren ein richtiger Anfang. Hier muss kreativ weitergedacht werden. Es ist eine falsche Strategie, vorhandene Kunden mit immer teureren Preisen zu frustrieren und abzuschrecken. Vielmehr kommt es darauf an, neue Kundenkreise systematisch zu erschließen .“

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Petra Reetz
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