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FERNSTUDIUM ONLINE AUS DER JVA TEGEL

Pressemitteilung vom 16.04.2002

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Die virtuellen Studienangebote der FernUniversität Hagen werden künftig auch Studierenden in der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel offen stehen. In einem Modellprojekt erproben erstmals in der Bundesrepublik die FernUniversität und die Justizvollzugsanstalt Tegel den eingeschränkten Internetzugang für Inhaftierte. An der Hochschule eingeschriebene Studierende aus der JVA Tegel erhalten so die Möglichkeit, die online verfügbaren Studienangebote zu nutzen und an der damit verbundenen Kommunikation mit Betreuern und Kommilitonen teilzunehmen. Online geht es von Berlin direkt nach Hagen.

“Wir wollen auch den Studierenden in der JVA Tegel die Chance eröffnen, das ganze Studienangebot der FernUniversität zu nutzen,” begründet der Rektor der FernUniversität Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer dieses Projekt. Anstaltsleiter Klaus Lange-Lehngut: “Für mich ist die Initiative ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine auch technisch zeitgemäße Aus- und Weiterbildung im Strafvollzug.” Der Berliner Justiz-Staatssekretär Christoph Flügge begrüßt das neue Angebot als “wertvollen Beitrag zur Vorbereitung Gefangener auf die Wiedereingliederung in das künftige Berufsleben und damit zur Sicherheit der Gemeinschaft”.

Am Freitag, den 19. April 2002, um 11.30 Uhr findet in der Pädagogischen Abteilung der JVA Tegel, Seidelstraße 39 eine Pressekonferenz zur Vorstellung des Projekts “Online-Verbindung JVA Tegel – FernUniversität Hagen: Limitierter Internet-Zugang für Inhaftierte zum Online-Studienangebot der FernUniversität” statt. Der Einlass erfolgt ab 11.00 Uhr über das Tor II (Sozialtherapeutische Anstalt). Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen und werden gebeten, sich bis zum 18. April 2002 bei der Sozialpädagogischen Abteilung der JVA Tegel unter der Telefonnummer (030) 43 83-3 69 (Herr Hoffmann), (030) 43 83-5 35 (Frau Feldmann), per Fax (030) 43 83-1 74 oder per eMail: jva-tegel@berlin.de anzumelden. Es steht nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung.

Rückfragen:
Pressereferent
Telefon: 9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de