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Güterumschlag auf Berlins Wasserstraßen weiter rückläufig

Pressemitteilung vom 24.04.2002

Das Statistische Landesamt teilt mit:

Im Jahr 2001 wurden in Berliner Häfen, Lösch- und Ladeplätzen 4,1 Millionen Tonnen Güter im Binnenschiffsverkehr umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres einem Rückgang von 82 000 Tonnen bzw.
2,0 Prozent.
Dabei blieb der Güterempfang mit 3,8 Millionen Tonnen unverändert. Bei den auf Binnenwas-serstraßen versandten Gütern wurde ein Rückgang um 28,1 Prozent auf 210 000 Tonnen re-gistriert. Rund 76 Prozent des gesamten Güterumschlags in Berlin entfielen im Betrachtungs-zeitraum auf feste mineralische Brennstoffe; Steine und Erden erzielten einen Anteil von 15,9 Prozent.
Beim Güterempfang in Berliner Häfen standen Steinkohle und -briketts mit rund 1,7 Millionen Tonnen an erster Stelle, gefolgt von Braunkohle und -briketts mit beinahe 1,4 Millionen Tonnen sowie Steine und Erden mit gut 558 000 Tonnen. Bei den Gütern, welche die Berliner Um-schlagstellen auf dem Wasserweg verließen, dominierte der Bauschutt mit ca. 72 000 Tonnen, gefolgt von Kraftstoffen und Heizöl mit fast 52 000 Tonnen und Eisen-, Stahlabfälle, bzw. Schrott mit knapp 36 000 Tonnen.
Rund 60 Prozent (2,4 Millionen Tonnen) der umgeschlagenen Güter wurden innerhalb Deutschlands befördert, wobei der deutliche Schwerpunkt mit einer beförderten Gütermenge von 1,7 Millionen Tonnen im Güterverkehr von und nach Brandenburg lag. Im grenzüber-schreitenden Verkehr, hauptsächlich mit Polen, wurden etwa 1,6 Millionen Tonnen Güter (39,3 Prozent des Gesamtumschlags) bewegt. Der Schiffsladungsverkehr innerhalb Berlins lag mit ca. 112 000 Tonnen Gütern um 42,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der Anteil am gesamten Güterumschlag betrug nur noch 2,8 Prozent.
Unter den 12 951 gezählten Schiffsankünften bzw. -abgängen in 2001 waren 47 Prozent Schiffe mit deutscher Flagge. 52 Prozent der Schiffe fuhren unter polnischer und nur 1 Prozent unter einer anderen Flagge. Rund 78 Prozent der Schiffsgütertransporte von und nach Berlin führten über Spree und Dahme.

Weitere Informationen enthalten unsere vierteljährlichen Statistischen Berichte “Berliner Binnenschiff-fahrt”. Für Rückfragen und Auskünfte steht Ihnen der Fachbereich Verkehrsstatistiken unter der
Telefonnummer (030) 9021-3613 sowie unter der Faxnummer (030) 9021-3272 zur Verfügung.
 Statistisches Landesamt Berlin 2002; Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.